SCHLIESSEN

Auf einen Blick

Suche

Geschichte von Wesenberg und Trenthorst nebst Umgebung

dargestellt von Max Möller, Hamburg (Mai, Juni / Juli 1932)

 

Vorwort

In der vorliegenden Arbeit soll denjenigen, die den Wunsch haben, eine Chronik von Trenthorst und Wesenberg zu lesen, gedient sein. Es war ein mühsames Unterfangen, jeder Spur getreu nachzugehen und in die Dunkelheit alter Zeiten hineinzuleuchten. Und noch fehlt viel. Es war mir nicht immer möglich, Zutritt zu den Kirchen- und Gutsarchiven zu erhalten; in manchen Fällen wurde die Einsichtnahme in die Gutsarchive verweigert und damit der wissenschaftlichen Forschung ein schwerer Schlag versetzt.

Um so mehr freut es mich, den alten berühmten Geschlechtern unserer Vorfahren, zu denen auch das „de molendino“ gehörte, und welches die vielen Mühlen in Schwerin, Mölln, Lübeck und Trenthorst besaß, einen wohlverdienten Ruhmeskranz zu flechten. Unsere moderne Zeit vergißt so leicht, daß wir mitten über die Gräber unserer Vorfahren wandeln, daß auch sie gelebt, geliebt, gelitten haben und uns in der irdischen Heimat ein Erbe hinterließen, welches sie mit ihrem Blut getränkt und verteidigt haben. Für sie galt auch schon das Wort: „Wir haben hier keine bleibende Statt, aber die zukünftige suchen wir.“ Und nun bitte ich alle lieben Leser um freundliche Aufnahme dieser Aufzeichnungen, Unvollkommenheiten zu verzeihen und etwaige Berichtigungen und Ergänzungen mir mitzuteilen.

Der Verfasser

Viele Jahrhunderte vor der Zeit der Vernichtungskriege Heinrich des Löwen gegen die Obotriten, etwa zur Zeit der Völkerwanderung, sind Söhne der berühmten Wendenfürsten vom Geschlecht der Niclot’s aus der Gegend der jetzigen mecklenburgischen Stadt Wesenberg westwärts gezogen und gründeten in der holsteinisch-lauenburgischen Gegend nicht weit von Lübeck ihre Herrensitze, und zwar den „Wesenberger Hof“ und die Burg „Trent“. In Mecklenburg am Woblitzsee ist noch heute ein 20 Meter hoher massiger Turm erhalten, der von der ursprünglichen alten Burg Zeugnis gibt.

Die Häuptlinge von Wesenberg gehörten zum wendischen Adel und bildeten nebst vielen anderen wendischen Fürsten eine besondere Sippe, - das „Geschlecht des Strahles“ oder der „Pfeilspitze“. Ihr Wappen trug daher eine Pfeilspitze oder einen Blitzstrahl. Diese Fürsten waren berühmt, gewaltig und sehr mächtig und später hat sogar Graf Gerhard der Große sein Gefolge fast nur aus Männern vom Geschlecht des Strahles gebildet. Genau wie es heute noch Könige und Fürsten gibt, die zehn oder zwanzig Burgen oder Schlösser besitzen, so hatten diese Wendenkönige nicht nur in Mecklenburg-Wesenberg und in Werle, sondern auch an anderen Orten, wie Deritzewa (Dassow), Moritze (Mori bei Lübeck) und in Trenthorst (Horst des Häuptlings Trent) eine Königsburg, und es ist daher kein Wunder, daß das oft gegründete Lübeck immer wieder von den Niclot’s und Pribislaus zerstört wurde.

Der Name Trent kann auch eine Bezeichnung für drei Gebrüder aus dem Geschlecht des Strahles gewesen sein, und ihre Burg lag auf einem natürlichen Bergkegel mitten im Urwald.

Um nun die Geschichte unseres Landes recht zu verstehen, müssen wir auf die Kriege zwischen Franken und Sachsen hinweisen, die von 715 bis 758 dauerten, und in die später auch die Obotriten und Jolaben verwickelt wurden. 768 verschärfte Karl der Große den Krieg. 772 begann der große Zerstörungskrieg gegen alle deutschen Stämme. 775 war die Schlacht bei Lid-be-ki (Lübeke) in Westfalen, wo tausende von Germanen nach Transalbingien flohen und sich in der Gegend des heutigen Schwartau und Lübeck niederließen, daher der Name Lübeck.

Karl der Große hielt 777 den ersten Reichstag auf sächsischem Boden. Wir haben viele urkundliche Beweise, daß er nicht nur die Heiden besiegen, sondern sie gänzlich vernichten wollte. Der Vernichtungskrieg galt besonders folgenden Stämmen: den Linonen, Wilzen, Obotriten, Jolaben, Dänen und Sachsen. 785 besiegte Karl der Große den berühmten Wedekind, dessen Schwager König Siegfried in Transalbingien war (seine Burg vielleicht zu Trenthorst). 789 hat Karl schon 150 wendische Burgen zerstört (Mecklenburgische Annalen); nach den fränkischen Annalen von Reginald im Jahre 808 „aliquot Slavorum castella“, 810 die Comoburg gebrochen. Hier wird auch die große Heidenstadt Rerich erwähnt, über deren Lage die Geschichtsforscher sich streiten. Sie wird in der Gegend von Wismar gelegen haben. 794 wird allein eine viermalige Verwüstung des Wichmodengaues erwähnt. Zirka 10000 Deutsche wurden nach Franken als Gefangene in die Sklaverei abgeführt. 804 stand Karl schon an der Elbe, wo jetzt Hamburg liegt, - bis dahin wohnten die Wichmodier. 821 bekehrte sich der erste Wendenkönig mit Namen Slaomir. Der Apostel Ansgar kaufte im Jahre 831 Wendenknaben, um sie als Missionare zu erziehen. In den nächsten hundert Jahren finden wir nur Slawenaufstände, als Folge Vernichtungskrieg gegen dieselben, wieder Aufstand usw. 941 sehen wir Otto I: im Krieg mit den Dänen und Slaven. Helmbold schreibt: „Nachdem also, wie gesagt, das ganze Land der Obotriten und Slaven bezwungen war, wurde die Stadt Aldenburg zur christlichen Religion bekehrt, und die Zahl der Gläubigen daselbst war sehr groß. Dieser Stadt hat der Kaiser den ehrwürdigen Marco zum Bischof gegeben und ihm das ganze Land der Obotriten bis an die Peene und zur Burg Demmin untergeordnet.“

Ebenso zeigen die Dämme, die, um die Wasser für die Mühlen aufzustauen, an den meisten Bächen aufgeführt sind, dass jener ganze Wald einst von Sachsen bewohnt war.

Bei diesen Kriegen Otto des Großen wird auch die Burg „Trenthorst“ gefallen sein, und daher hieß urkundlich noch im Jahre 1372 der Wald da herum: der „Ottenbusch“.

 über die Kirche zu Wesenberg dem Kloster zu Reinfeld übergeben. 1360 schwört Ritter Hinricus Wesenberg Lübeck Urfehde. 1362-1370 wird der Hauptmann in Lübeck über Armigeros Helricus Wesenberghe genannt, und 1365 Volrad Wesenberge, welcher als Freund über mit Lübeck geschlossene Sühne urkundet. Von diesem Volrad Wesenberg heißt es in einer Urkunde vom 14. März 1372: „Der Knappe Volrad Wesenberg verkauft für 372 M. das Dorf Trenthorst an den Lübecker Kanonikus Johann Boytin.““ (Original im Landesarchiv Oldenburg.)

Die Grenze, die Karl der Große (limes saxoniae) zwischen den Sachsen und Wenden bestimmte, erwähnt an Stelle des heutigen Wesenberg den Ort „Wisbircon“. Es ist der wendische Sprachgebrauch für „Wesenberg“. Später wird Wiseberg, Wetenberg etc. in den Urkunden geführt.

Meine Annahme, daß Otto der Große auch Trenthorst besiegt hat, findet eine weitere Bestätigung in Helmbold, cap. 18: „Im Jahre 1020 forschte Bischof Benno, getrieben von dem Wunsche, den zerstörten Aldenburger Besitz wieder zu erbauen, nach den Besitzen und Einkünften, die Otto der Große durch seine Stiftung dem Bistum zugewiesen hatte. Allein weil seit der Zerstörung der Kirche von Aldenburg die ursprünglichen Einrichtungen und die Schenkungen der großen Fürsten in Vergessenheit geraten und in den Besitz der Slaven übergegangen waren, so beklagten sich Bischof Benno etc.“

Und weiter: „Da nun der Herzog erwog, daß die Rechte der Kirche in der Form, wie sie unter Otto dem Großen bestanden hatten, nicht wieder geltend zu machen wären etc.“

„Die Güter im entfernten Slavenlande aber, welche einst, wie die geschichtliche Ueberlieferung von alters her ausweist, zum Aldenburger Besitz gehört hatten, als Deritzewa, Moritze und Cuzin mit Zubehör, - die gedachten Burgen samt ihren Gebieten – konnte Bischof Benno auf keine Weise vom Herzoge Bernhard erhalten.“

Demnach werden manche Wendenschlösser und Burgen nach ihrer Eroberung, unter ihnen auch Trenthorst, zeitweilig wieder in wendischer Hand gewesen sein.

Der alte Häuptling Trent hat sicher im Gedanken der alten nordischen Sagen etwas von der Siegfriedsnatur gehabt, denn die vier Lindenbäume, die noch heute an der alten Burgstätte wachsen, sind Abkömmlinge der im Boden sitzenden Urstämme und scheinen sinnbildlich angepflanzt zu sein. Noch 1914 hat man die Mauereste der letzten Burg dort gesehen, die etwa 1 Meter hoch waren, einen scheinbar viereckigen Platz einnahmen und zwischen den Trümmern runde Dachziegel aufwiesen.

Wenn in solcher Nähe Lübecks Raubburgen der wendischen Fürsten zu finden waren, was Wunder, wenn Adam von Bremen über Lübeck schreibt: „Die Obotritischen Fürsten halten daselbst ihr Hoflager“. Reiche Kaufleute und große Jahrmärkte hatten Anziehungskraft. Alte Jahrbücher versichern, daß die Obotritischen Fürsten sich von alters her in Lübeck aufgehalten haben.

Gottschalks Sohn Heinrich hatte 1110 seinen Sitz in Alt-Lübeck. Graf Adolf läßt Westfahlen dahin kommen. 1124 weiht Vicelin in Lübeck einen Altar. 1138 wurde Lübeck im Slavenaufstand zerstört, 1139 vom Häuptling Ratze ebenfalls. 1140 bis 1144 erbaute Graf Adolf die Stadt wieder. 1147 wieder neuer Slavenaufstand. Lübeck von Niclot zerstört. 1150 kamen wieder neue Ansiedler, hauptsächlich Westfalen. 1157 brannte Lübeck ab und wurde im folgenden Jahre vom Grafen Adolf an Heinrich dem Löwen abgetreten. Um 1160 will Niclot mit seinen Söhnen Pribislau und Wertislau Lübeck überfallen – der Priester Athelo verhindert es durch seine Wachsamkeit. Helmbold berichtet uns eine Anklagerede des Wendenfürsten Pribislau über die Unterdrückung. Nach der Heimkehr Adolf II. und Heinrich des Löwen aus Italien beginnen diese den Obotritenkrieg. Niclot fiel. Herzog Heinrich erobert ganz Obotritenland und verteilte es an seine Mannen. Niclots Söhne Wertislau und Pribislau behielten Schloß Werle und Umgegend bei Rostock. 1161 beruft Heinrich der Löwe Henrich de Morin nach Lübeck in den Rat. Niclots Söhne empören sich; Wertislau kommt in Heinrichs Gefangenschaft. Pribislau floh in die Wälder. Im selben Jahr starb Bischof Gerold in Lübeck. 1164 überfiel Pribislau mit Hülfe der Fürsten Casimir und Bugislau von Pommern alle festen Schlösser bis auf Schwerin und Ilow.

Und nun begann der große Ausrottungsfeldzug gegen alle Slaven.

Diejenigen, die ihre Familienabstammung bis in diese Zeit nachweisen können, können stolz sein auf ihre Vorfahren, die weiter nichts getan haben, als aus Heimatliebe ihr Land gegen Eindringlinge verteidigt, wie die Indianer in Amerika ebenfalls taten. Nicht weniger als 7 Fürsten beteiligten sich an der Ausrottung. Die Namen sind: Herzog Heinrich der Löwe, Herzog Albrecht der Bär, Graf Günzel, Graf Adolf II., Graf Christian von Oldenburg, Graf Reinhold von Dithmarschen und König Waldemar von Dänemark. Heinrich der Löwe führte den gefangenen Wertislau mit sich und ließ ihn, den er für den Anstifter ansah, erhenken. Bei Demmin kam es zur Schlacht. Graf Adolf II. und Graf Reinhold von Dithmarschen wurden erschlagen. Die Slaven wurden besiegt. Pribislau ergab sich dem Herzog, der ihm großmütig alles Land bis auf Schwerin zurückgab. Pribislau fiel auf einem Turnier in Lüneburg. Heinrich der Löwe geriet in den Bann. 1182 stand Lübeck unter Kaiser Friedrich I., 1190 eroberte Heinrich der Löwe es zurück. 1189 stiftete Adolf, Graf von Wagrien das Kloster Reinfeld und stattete es mit Grundbesitz aus. In eben dem Jahre bestätigte Kaiser Friedrich die Klostergründung „ad campo Wesenberge“ auf den Feldfluren Wesenbergs. 1190 ist der Bau des Klosters Reinfeld vollendet. 1192 erobert Graf Adolf nochmals Lübeck, welches erst, nachdem es viele Jahre dänischer Besitz war, 1226 frei wurde. Wenn dem Abte Rotmarus vom Kloster Reinfeld im Jahre 1200 vom Papst Gregor VIII. wegen der Kirche zu Wesenberg ein „breve“ erteilt worden ist, so ist sicherlich mit dem Bau der Kirche schon  zur Zeit der ersten Reinfelder Mönche 1186 begonnen worden, vielleicht noch früher, denn in jenen Zeiten baute man langsam, aber sicher. Auch bei diesem Bau hat man sich nach den kirchenbaulichen Anordnungen Vicelins gerichtet.

Eigenartig berührt es, wenn man in diesen unendlichen Kriegszeiten den Namen eines Ritters „Thetlerus de Torente“ (Trent) findet. In Urkunden von 1220, 1224 und 1226 finden wir: Johannes Torente prepositus Segebergen. Da die Obotritischen Adelsgeschlechter Wesenberg und Trent zum Geschlecht des Strahles gehörten, diese aber miteinander verwandt waren – die adlige Familie Wesenberg seit alters den Wesenberger Hof bewohnte und 1372, wie wir sehen werden, Trenthorst besaß, können wir annehmen, daß ausgangs des 11. Jahrhunderts die Trent’s den Wesenbergern Trenthorst überlassen haben. Die Trent’s haben sich dann bei Poretze (Preetz) angesiedelt, wo noch das heutige Dorf Trent ihren Namen führt.

Um es gleich vorweg zu nehmen, werden die Ritter Trent erwähnt in Urkunden: 1245 beim Overboden Gottschalk von Holstein, „Ritter Heinrich von Trent und sein Bruder Eler Kale schenken ein Stück Land der Gemeinde Breitenburg.“ 1253 Henricus de Trent. 1281 „Johann, Graf von Holstein, bestätigt den Verkauf des Dorfes Gödersdorf seitens des Ritters Vulvold von Trent an das Kloster Preetz.“ 1306 kommt Elerus de Torente, Ritter, vor. Die letzten Ritter von Trent habe ich in Urkunden von 1318-1323 zusammen mit den Rittern von Wesenberg im Gefolge des Grafen Johann II. von Holstein, der in Kiel residierte, gefunden, Nicolaus de Torente und Johannes de Trente, milites. Auch im Kloster Preetz ist der Name eines Mönchs Trent genannt worden.

Geschichtlich etwas zurückgehend, finden wir 1239 Herzog Barnim von Pommern, der ein Schutzherr des Klosters Reinfeld war, daß er Klosterbrüdern im heutigen Dorfe Gr.- und Klein-Barnitz, welches nach seinem Namen genannt, Landbesitz vermachte. 1251 erwirbt das Kloster Reinfeld das Dorf Wesenberg. 1270 heißt es: „Heinrich, Abt, und der Convent zu Reinfeld, verpflichten sich, den Lübecker Domherren gegen Ueberlassung des Zehnten aus den Dörfern Wesenberg und Glint 2 ½ Drömt Roggen zu entrichten. 1278 erobert Markgraf Otto von Brandenburg die mecklenburgische Stadt Wesenberg und erneuert der Stadt Privilegien, worin er ihr das Schwerinsche Recht gibt, wie ihr Herr Niclotus gehabt. Verschiedentlich findet man nun in Urkunden von 1291 – 1306 Ritter von Wesenberg. 1306 Wulfhard und Eberhard von Wetberge. 1307 Ritter des Grafen Adolf von Holstein: Marquardus de Wesenberge. 1313: Gerhard Graf von Holstein, verschreibt seiner Gemahlin Anastasia, geb. Gräfin von Schwerin, Schloß und Stadt Plön. Zeuge: Marquardus de Wesenberghe, Ritter. 1316 hat Hellerich Wesenberg Graf Johann II. von Kiel auf der Flucht nach Lübeck begleitet (Westphal II. p. 79). 1318 verleiht Graf Johann II. von Kiel der Stadt das Münzrecht. Zeugen: Helricus de Wesenberg und Nicolaus de Tronte. 1320 urkundet Marquardus de Wesenberg über den Verkauf von einem Pflicht Torf im Wesenberger Moore an das Hl.-Geist-Hospital in Lübeck (L.U.B.). 1321 ist Henrich von Wesenberg Ratmann in Lübeck. Bei einem Wiesenverkauf an der Trave urkundet Marquard von Wesenberg. 1327 heißt es: „Johann Graf von Holstein bestätigt die Urkunde Willekin Ruschens von Wesenberg und Volrads von Broke, nach welcher 24 M. lüb. gestiftet haben zur Vikarie.“ – Vielleicht waren also damals an der Wesenberger Kirche ein Pfarrherr und ein Vikar. Bei den Räubereien der Westsen 1338 wird ein Frater Nicolai de Trente genannt. 1343 wurde ein Streit zwischen Edelleuten aus Wesenberg und dem Reinfelder Kloster beigelegt, wegen gehauenen Holzes. 1352 verkaufen die Grafen Johann und Adolf dem Kloster Reinfeld die Gerichtsbarkeit in Wesenberg (Michelsen Urk. B.). 1358 ward vom Bischof Bertram zu Lübeck das „jus patronatus“ über die Kirche zu Wesenberg dem Kloster zu Reinfeld übergeben. 1360 schwört Ritter Hinricus Wesenberg Lübeck Urfehde. 1362-1370 wird der Hauptmann in Lübeck über Armigeros Helricus Wesenberghe genannt, und 1365 Volrad Wesenberge, welcher als Freund über mit Lübeck geschlossene Sühne urkundet. Von diesem Volrad Wesenberg heißt es in einer Urkunde vom 14. März 1372: „Der Knappe Volrad Wesenberg verkauft für 372 M. das Dorf Trenthorst an den Lübecker Kanonikus Johann Boytin.““ (Original im Landesarchiv Oldenburg.) 

Dieser Volrad Wesenberg ist derselbe, der 20 Jahre später 1392 als Ritter von Wesenberg und Trenthorst und als gläubiger Christ gestorben, und dessen Grabstein noch heute an der Wesenberger Kirche zu sehen ist, in den Ecken die Evangelistenzeichen (nach Haupt), und geschmückt mit dem Ritterhelm und Wappen mit der Pfeilspitze.

Bei der vorhin genannten Urkunde müssen wir genau beachten, dass nur das Dorf Trenthorst verkauft wurde, nicht auch die Burg. Außerdem haben wir hier wieder den Beweis, daß in diesen Zeitläuften der Rat der Stadt Lübeck sich mit Hilfe der kirchlichen Macht, speziell des jeweiligen Bischofs, bemühte, holsteinische Dörfer und Güter unter seine Territorialhoheit zu bringen und so auf wenig ehrliche Art das lübeckische Gebiet zu vergrößern. Man vergleiche die Urkunde 1265, Lüb. Urk. B – Vergleich des Lübeckischen Bischofs Johann mit den Brüdern Konrad und Friedrich von Moisling über den Zehnten der Dörfer Morelinge, Regke und Niendorpe. 1552 begannen die Streitigkeiten zwischen Lübeck und König Christian III. und dem Grafen Adolf, Herzog von Holstein über Mory, Stockelsdorf etc. 1562, Beschwerde Thomas von Calven auf Mory über Lübeck – „er werde häufig auf seinen holsteinischen Besitzungen turbiert“. 1563 fordert Herzog Adolf von Holstein von Lübeck die Anerkennung seiner Landeshoheit. Lübeck schweigt. In der selben Angelegenheit werden 1599 die Mannen Heinrich Reiser und Gotthard von Höveln genannt. 1665 entsteht ein Aufruhr auf den Gütern, anscheinend mit Genehmigung der Lübecker Behörden. 1667. Der Rat von Lübeck will von keinem Vergleich wissen. König Friedrich II. erhebt Protest. Das lübeckische Militär wurde in diesen Dörfern durch dänische Reiter aufgehoben. 1670 ergeht das Mandat König Christian V: 1695 leistet Detlev von Wetken auf Trenthorst den Huldigungseid für den König von Dänemark. 1709. Drohung des Königs und Herzogs mit Truppenbelagerung der Dörfer. Dann ruhte der Streit bis 1760. Da aber der Rat von Lübeck sich seit 1758 die „Jurisdictio ecclesiastica“ angemaßt hatte, lebte der Streit wieder auf. 1771 erging der Befehl, kein lübeckisches Militär mehr durchzulassen und an die Prediger, keine „acta ministiales“ zu verrichten. Erst im Vergleich von Kopenhagen 1802 wurde der Stadt Lübeck die Landeshoheit über die lübeckischen Dörfer sowie die lübeckischen Güter Moisling, Niendorf und Reeke cediert, alle übrigen Hoheitsrechte (darunter auch Westerau), aufgegeben, somit die den Herzögen von Holstein zuständig gewesene Superiorität anerkannt.

Nach diesem Jahrhunderte langen Landesvergrößerungsversuch der Stadt Lübeck kehren wir zu unserer Wesenberger Chronik zurück. Zwei Jahre vor dem Verkauf des Dorfes Trenthorst an Lübeck, 1370, erwählen der Lübecker Rat und Bürger Hermann von Hagen einerseits, und Herr Gerhard, Pfarrer der Kirche in Wesenberg und Gerhard Ottersbeck, Kleriker aus Schwerin, andererseits, den Bischof Bertram von Lübeck als Schiedsrichter in Streitigkeiten (6. Aug.). Am 11. August 1370 ergeht das Urteil: Pfarrer Gerhard und Ottersbeck müssen Abbitte leisten wegen Friedensbruches und die Stadt ein Jahr lang meiden (Lüb. Urk. B). Hier haben wir also den ältesten bekannten Namen eines Pfarrers von Wesenberg, Gerhard, und wahrscheinlich auch den Namen des aus Schwerin stammenden Vicars Otterbeke; ein sehr rühmliches Ende ist ihnen nicht geworden. Am 1. September 1372 errichtet Bischof Bertram von Lübeck mit dem Dorfe Trenthorst, mit dem halben Ottenbusch (der Trenthorster Wald nach Otto dem Großen genannt) und der Mühle, eine Vicare in der St. Johanneskirche zu Lübeck. Diese Lübecker Kirche wurde 1124 von Vicelin geweiht, war seit der Reformation dem Verfall, 1648 war der Giebel eingefallen und 1652 wurde die ganze Kirche abgetragen.

Eine Urkunde von 1373 besagt, dass die Ehefrau des Papen Hinrich Bekens von Wesenberg etliche Wiesen verkauft hat. Wenn Pape hier Ausdruck für Pfarrer sein soll, so haben wir vielleicht den Nachfolger von Pfarrer Gerhard. 1375 hat in Gr. Schenkenberg der Knappe Marquard von Crummesse Besitz gehabt. In der selben Zeit verkauft Otto Vieregge Niendorf und Reeke an Herrn Hermann Osnabrück, Bürger zu Lübeck. 1378: „Johannes Malsow überläßt seinem Bruder Mathias und dem Heinrich von Yddeste den Niesbrauch seines Eigentums in Klein-Wesenberg auf 12 Jahre.“

1385 taucht ein Hinricus Wesenberg in Rostock auf. 1397 fing Graf Heinrich von Holstein den Ritter Heinrich Wesenberg mit mehreren Knechten bei Steinhorst, welche Straßenraub trieben und erhängte dieselben (Urk. Dipl. Ratzeburg, Westphalen).

aus: "Monatsgruß für die Kirchengemeinden Kleinwesenberg und Hamberge", 7. Jahrgang Nr. 5, Mai 1932

Die Klein Wesenberger Kirche um 1920

aus: "Monatsgruß für die Kirchengemeinden Kleinwesenberg und Hamberge", 7. Jahrgang Nr. 5, Mai 1932

 

Schluss

1408 schwören die Ritter Henneke, Erich und Wilhelm von Wesenberg der Stadt Lübeck Urfehde. Außer dem Hinrik v. Wetberge 1480, wird von jetzt an kein Ritter von Wesenberg mehr genannt, und wir können feststellen, dass die Söhne des treugläubigen Volrad von Wesenberg und Trenthorst wieder den alten Zug der Freiheit und des Umherstreifens gezeigt haben. 1447 verkaufte der Knappe Gerd Stake und Lüder Rumor dem Abt des Klosters Reinfeld für 375 Mk. den sogenannten Hopfenhof in Wesenberg.

1458 wird Drewes Pape bei Pacht und Kauf von Grundstücken in Wesenberg erwähnt. 1461: Lüder Rumor im Kirchspiel Wesenberg, verkauft das Dorf Westerau an Gerd von Lenthen, Lübecker Bürger. 1480 wird Hinerk von Wetberge erwähnt. 1629, zur Zeit der Reformation, hat König Friedrich I. von Dänemark die Gelegenheit wahrgenommen und die ungeheuren Güter, die die Kirche sich herangeschachert und die auf holsteinischem Boden lagen, einfach konfisziert. So wurde Trenthorst von König Friedrich I. an seinen Sekretär Heinrich Schulte verlehnt und später verschenkt. Heinr. Schulte hat Trenthorst an den Lübecker Bürger Gosche Lunten verkauft. Dann kam Trenthorst an die Herren von Stiten. 1531 kauft Paulus, Abt zu Reinfeld die Mühle zu Kirch-Wesenberg von dem Knappen Schack-Rantzau an das Kloster. Aus Archivvermerken und Urkunden geht hervor, dass in der Kirche von Wesenberg ein altes Kirchenbuch von 1593 vorhanden gewesen ist. Leider ist dasselbe nicht mehr aufzufinden. Das älteste Kirchenbuch datiert von 1648. Von den ältesten Predigern sind die bekanntesten Nicolaus Roth, gestorben 1641. Er soll nach den Akten über Hexenverbrennung des Gutsarchivs Trenthorst, ca. 1633 einen alten Mann aus Westerau zum Tode begleitet haben. Ihm folgt Martinus Jacobi, gest. 1655, dann Simon Schelius. Dieser heiratete eine Französin, Maria Crigue, er starb 1680. Nachfolger war Martinus Lange, gest. 1691, dann Janetzky, gest. 1716. Dann setzte der Herzog Joachim Friedrich den Pastor Detlef Friedrich Clasen von Gnissau nach Wesenberg. Da der Herzog katholisch war, gab es Streitigkeiten, und Clasen ging nach Schleswig. 1722 setzte der König einen Prediger ein, ohne den Herzog zu befragen, Johann Peyer aus Segeberg.

1653 wurde die Kirche ausgebessert. 1654 heiratete der Pastor Elias Cuno des sel. Nicolai Moth, gewesenen Pfarrers in Wesenberg, Witwe, die als Kammerfrau bei Prinzsessin Eleonore auf Rethwisch in Dienst stand. 1671 gehörte der Meierhof Klein-Wesenberg mit Kirche und Dorf bis Benstaven dem Herzog Joachim Ernst auf Rethwisch, indem es vom Amte Reinfeld abgenommen ward. Der Herzog hatte das „Jus Patronatis“.

1672: Trenthorst kommt an von Wetken, Schenkenberg. 1673, 17. Juli, „wurde Franz Grabau, darumb, dass er hier Thomas Wetke, dann und wann in den 43 Jahren, die er auf Westerau Kuhhirte gewesen, etwas entwendt und seinen Bekenntnis nach mit einem Pferdt Sodomitische Sünde getrieben, vom Gericht auf ein schridderholz restlich gewürgt, darnach verbrannt. Er blieb fein beständig im Glauben bis ans Ende.“ (Kirchenbuch).

1674 war Thomas von Wetken Erbherr auf Trenthorst. Die Kanzel wurde repariert. 1692: Joachim von Wetken, Erbherr auf Trenthorst, Altar verbessert.

1694, 15. Jan. „ist Anna Meintzen, eine alte Frau von Barghorst, da sie bei Albert Möller zu Kl.-Barnitz gekommen, und daselbst gestorben, ohne Gesang und Glockenklang auf der ‚Elenden Seite’ des Kirchhofs begraben; weil sie der Zauberei berüchtigt und deswegen von Barghorst verjagt.“

1699, 6. Mai, „ist Paul Frank, der Herr von Wetken sein Vogt auf dem Wesenberger Hof, gebürtig von Lensan unter dem durchl. Bischof zu Eutin ob Crimen Bigamie zu Trenthorst enthauptet. Sein Körper liegt auf der ‚Elenden Seite’ des Kirchhofs begraben.“ Im selben Jahr ist am 25. August die wohlgeborene Frau von Wetken in Lübeck gestorben. 1716 gehört das Patronat der Kirche dem Herzog von Rethwisch. – Trenthorst kam an den Etatsrat Heinr. v. König, 1754 gehörte es Herrn Joh. Joachim Nöhring, der es wieder an Joachim Claßen verkaufte. 1778 wurde Henning von Rumohr auf Steinrade Erbherr auf Trenthorst, 1804 dessen Sohn, Rittmeister Henning Heinr. v. Rumohr, welcher 1837 starb. Nicht lange vor dessen Tode war es, als in einer Nacht die drei Mühlen von Trenthorst abbrannten, die große Wassermühle, am selben Ort, wo noch heute ihre Nachfolgerin liegt, - die Windmühle auf dem Hügel, wo jetzt das Wohnhaus des Obergärtners steht, und die „schwarze Mühle“, eine Wassermühle, die am Zusammenfluss des großen Teiches und des sogenannten „Goldteiches“ lag. Da bestimmt Brandstiftung vorlag, hat diese Sache Jahre hindurch die Gerichte beschäftigt, aber trotz ausgesetzter hoher Belohnung war der Täter nicht zu ermitteln. – Nun kam Trenthorst an Rumohrs beide Töchter, Frau Justizrat S. Poel, geb. v. Rumohr, 1900 waren Besitzer: Geheimrat Poel und Frl. Charlotte Poel. In sehr segensreichem Wirken für Trenthorst und für die Kirche zu Wesenberg hat bis 1928 Herr Kommerzienrat Thörl den Besitz inne gehabt.

Zum Schluss soll noch erwähnt sein, daß es in den Freiheitskriegen bei Trenthorst zu einem Gefecht gekommen war; sieben dänische Dragoner sollen im Garten bestattet sein.

Und nun setze ich noch aus Haße’s Urkunden-Buch Band 2, Nr. 461, die Ueberschrift und die Zeugen einer Urkunde aus dem Jahre 1273 her, um zu zeigen, daß wir wahrscheinlich in dem dort genannten „Borchardus de Wesenberg“ den frühestens uns bekannten Ritter dieses Geschlechtes vor uns haben, der sich ausdrücklich so nennt: „Gerhard, Adolf und Johann, Grafen von Holstein, Wagrien, Stormarn und Schauenburg, bestätigen den Verkauf von vier Hufen zu Schmiedendorf (Smedingedorpe) im Land Lütjenburg für 150 Mk. Lüb. Pf. seitens des Ritters Nicolaus von Wietberge an die Domkirche in Lübeck, und behalten sich nur für den Fall allgemeinen Aufgebots Landwehr und Grafenschatz vor. Zeugen: Bertholdus de Rennowe, Borchardus de Weseberg, Henricus de Zulen, Johannes de Slamerdorpe, Hasse bot, Albertus de Crempa, Reimbertus Mdehorst, Nicolaus de Wietberge, milites nostri, Dominus Timmo Capellanus, Otto scolaris, Johannes Zeuena clerici. Datum Zegheberghe, Anno domini MCCLXXIII.”

Die alte Kirche von Kl.-Wesenberg, deren Bild noch auf einem alten Kirchensiegel erhalten ist, brannte 1882 ab, - 1884 wurde die jetzige Kirche erbaut.

Aeltere Einwohner Wesenbergs können sich noch erinnern, daß auf dem sogenannten „Galgenberge“, am Ende des Wesenberger Gehölzes noch um 1880 herum der Ueberrest eines Galgens, ein ziemlich dicker Pfahl, gestanden hat. Hier wird unzweifelhaft der übliche Gerichtsplatz der Umgegend gewesen sein. Jedenfalls wurde noch Ende des 18. Jahrhunderts in den dänischen Herzogtümern die Folter und der Galgen angewandt, und erst Anfang des 19. Jahrhunderts dieser mittelalterliche Brauch abgeschafft. Hier auf diesem Berge, (die Trave bildete die ursprüngliche Grenze des Obotritenlandes) haben vor tausend Jahren die Wendenfürsten ihre Augen nach Westen gerichtet, der untergehenden Sonne zu, und haben mit Sorge dem Näherdringen der Eroberer gelauscht, die ungestüm in den Frieden eines Volkes hereinbrachen, und es von Heim und Herd jagten.

Die Anklagerede des wendischen Fürsten Pribizlaw im Jahre 1156 auf dem Markte zu Lübeck, die er dem Bischof Gerold vortrug lautete nach Helmbold I, S. 192: „Deine Worte, ehrwürdiger Bischof, sind Worte Gottes und dienen zu unserem Heile. Aber wie sollen wir diesen Weg betreten, da wir in so viele Uebel verwickelt sind. Damit Du unsere traurige Lage begreifen kannst, so höre mit Geduld meine Worte an; denn das Volk, das Du vor Dir siehst, ist Dein Volk, und es ist recht, daß wir Dir unseren Notstand vorlegen; dann wird es Dir gebühren, Mitleid mit uns zu haben. Eure Fürsten verfahren nämlich mit solcher Strenge gegen uns, daß wegen des großen Druckes der Abgaben und der harten Knechtschaft uns der Tod lieber ist als das Leben. Siehe in diesem Jahre haben wir, die Bewohner dieses kleinen Erdenwinkels, dem Herzoge ganze 1000 Mk. bezahlt, dazu dem Grafen ebenso viele Hunderte, und doch sind wir noch nicht darüber weg, sondern werden noch tagtäglich gepreßt und gedrängt, so daß wir fast zugrunde gerichtet sind. Wie sollen wir uns nun diesem neuen Glauben hingeben, daß wir Kirchen erbauen und uns taufen lassen, wir, denen täglich die Vertreibung droht? Und hätten wir noch einen Ort, wohin wir entfliehen könnten! Aber wenn wir über die Trave gehen, so ist dort dasselbe Unglück, und kommen wir an die Peene, so ist es auch dort so. Was bleibt uns also anderes übrig, als das Land zu verlassen und aufs Meer zu fahren, um in den Wellen zu wohnen?“

Wer fühlt bei diesen Klageworten nicht die Göttlichkeit des Naturmenschen und den Fluch der modernen Kultur?

Für besondere Interessenten sei noch erwähnt, daß im Jahre 1914 am Ende des Silberteiches in Trenthorst bei Grabungen eine Unmenge Hirsch- und Rentiergeweihe gefunden wurden, die aber leider nicht erhalten geblieben sind. An Urnenfriedhöfen wurden auf Gr.-Wesenberger Gebiet einer und in der Nähe Haidberg’s, wo zur Zeit des Häuptlings Trent ebenfalls eine diesem gehörige Burg lag, zwei solcher Friedhöfe der alten Wenden gefunden.

Zum Schluß lesen wir noch in E. Sauermann: „Die mittelalterlichen Taufsteine“, S. 23, daß in den Wochenbüchern des Lübecker Domes vom 7. Mai 1650 folgende Notiz steht: „Empfangen für einen alten Stein, so der Herr Pastor nach dem Wesenberge zu einem Taufstein bekommen.“ Bedeutende Forscher, wie auch Herr Prof. Bruns-Lübeck, haben festgestellt, daß dieser alte Taufstein das älteste Wertstück der Kl.-Wesenberger Kirche darstellt, denn er ist nicht mehr und nicht weniger derselbe alte Taufstein, der schon zur Zeit Bischofs Gerolds von Lübeck (1163) im dortigen Dom benutzt wurde; und da der Dom längst im Besitze eines viel schöneren Taufbeckens war, im Jahre 1650, wie berichtet, durch Kauf an die Wesenberger Kirche gelangte.

aus: Monatsgruß für die Kirchengemeinden Kleinwesenberg und Hamberge", 7. Jahrgang Nr. 6 / 7, Juni / Juli 1932

 

 

Gemälde der Klein Wesenberger Kirche (Maler unbekannt)