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Verein zur Förderung der Kirchensanierung in Klein Wesenberg (Kirchenbauverein) gegründet
Eingestellt am: 29.11.2011

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31.12.2011: "Deus Vult" hilft bei der Sanierung


"Deus Vult“ hilft bei Sanierung

 

KLEIN WESEN BERG. Nach der Premiere am 4. Dezember im Holstenhof" können sich am Dreikönigstag auch die Klein Wesenberger auf das neuste Filmprojekt "Deus Vult" (Gott will es) des Therapietheaters Reinfeld freuen. Zusehen ist der Film der die Zuschauer in eine Zeit 'vor 1000 Jahren zurückführt am Freitag, 6. Januar, in der Klein Wesenberger Kirche.

 

Die Kirchengemeinde Klein Wesenberg, der Verein zur Förderung der Kirchensanierung in Klein Wesenberg und das Therapie-Theater-Reinfeld laden zu diesem Filmabend ein, der mit einem Empfang ab 16 Uhr beginnt. Nach einem Kaffeeklatsch und Glühwein startet der Film eine Stunde später. Im Anschluss an die Filmvorführung zeigen die Filmakteure eine Präsentation über die Situation der damaligen Zeit.

 

Ein Jahr Vorbereitungszeit hatten die Schauspieler des Therapietheaters gebraucht, bevor sie ihr neustes Werk fertigstellen konnten. Mit ihm gehen sie ein Thema an, das aktueller nicht sein kann: Intoleranz und der Umgang mit religiösen Minderheiten. Die Novelle "Slawendämmerung" diente als Vorlage für das Drehbuch zu "Deus Vult", das Rainer Ludwig geschrieben hatte. Es spielt zu einer Zeit, als das Travetal Grenzland zwischen dem deutschen Stormarn und dem slawischen Wagrien war. Es war gleichzeitig die Zeit, als zum Christentum konvertierte Slawen mit Nichtachtung gestraft wurden. Genauso erging es Konrad (Rainer Ludwig), als er dem slawischen Glauben abschwor und

der Lehre Christi beitrat.

 

Um der offenen Ablehnung seiner Stammesgenossen zu entfliehen, zieht er über die Trave zu seinen sächsischen Glaubensbrüdern. Doch auch hier wird er nicht mit offenen Armen aufgenommen. Um zu beweisen, dass er zu seinem neuen Glauben steht, soll er das slawische Heiligtum zerstören.

 

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird lediglich um eine Spende für die Sanierung der Kirche gebeten. Der Erlös aus dem Verkauf der Spielfilm-DVDs kommt dem integrativen Therapie-Theater zugute. PD

 

aus: „Reinfelder Wochenspiegel“ vom 31.12.2011