Nachrichten
Verein zur Förderung der Kirchensanierung in Klein Wesenberg (Kirchenbauverein) gegründet
Eingestellt am: 29.11.2011
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Gottesdienste
27.05.12 10:00 Uhr: Gründungsfest der Nordkirche
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27.05.12 14:00 Uhr: Pfingstgottesdienst im Festzelt auf dem Schützenplatz
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Spendenprojekte
Die aktuellen Spendenprojekte der Kirchengemeinde Klein Wesenberg
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Hamberger Kirchengeschichte


Die Hamberger Kirche wurde wahrscheinlich 1327 / 1328 erbaut und ist eine Gründung des Lübecker Bischofs Heinrich II. 1326 hatte das Lübecker Domkapitel von Graf Johann III. von Holstein die volle Gerichtsbarkeit u.a. von Hamberge und so die vollständige Herrschaftsgewalt erworben. Die erste urkundliche Nennung der Kirche geschah 1340. 1643 erfolgte wahrscheinlich eine Erweiterung durch einen mittigen Anbau nach Süden.
Anfang des 18. Jahrhunderts war die Kirche stark baufällig, insbesondere das Dach wies schwere Schäden auf. 1721 erfolgte eine grundlegende Instandsetzung: der Anbau wurde im Westen und Osten bis auf die Giebel der Kirche verlängert, die Außenmauern insgesamt erhöht und von Zimmermeister Daniel Lenck ein neuer Dachstuhl errichtet. 1722 erhielt die Kirche u.a. den heutigen Kanzelaltar. Im 19. Jahrhundert wurde das Nordportal zugemauert und ein Ofen davor gesetzt.
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Ölbild Hamberger Kirche (Maler unbekannt)Die Kirchengemeinde Hamberge wird seit 1926 als eigenständige Gemeinde vom Pastor von Klein Wesenberg mit betreut. Der Pastor ist mit 25 % seiner Dienstzeit in Hamberge und mit 75 % in Klein Wesenberg tätig.
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Das Landesamt für Denkmahlpflege Schleswig-Holstein schreibt zum Hamberger Kanzelaltar:
"Der schlichte Saalbau der Kirche zu Hamberge gewinnt seinen Schmuck und seine Bedeutung durch einen mächtigen Säulenaufbau, der Kanzel und Altar vereint; zusammen mit den bewegten Gestalten des Glaubens und der Hoffnung, und bereichert durch schwellende Ornamentik wurde dieser Kanzelaltar 1722 in der Lübecker Werkstatt des H. J. Hassenberg geschaffen. Gestiftet hat ihn Johann von Wickede, Lübecker Bürger und Herr auf Steinrade, der sich auf seiner großartigen Gabe durch Inschriften, Wappen und seine lebensgroße Büste verewigen ließ. Sein Vorbild und Muster war der 1717 in der gleichen Werkstatt für die Lübecker St.-Jacobi-Kirche geschaffene Altar. In der prunkvollen Vereinigung von Architektur und Bildhauerkunst bezeichnet der Hamberger Kanzelaltar barockes Lebensgefühl, in dem sich die Frömmigkeit eines Stifters vereint mit seiner Freude an rühmender Selbstdarstellung."
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Foto: Landesamt für Denkmahlpflege S.-H. |