Nachrichten

Verein zur Förderung der Kirchensanierung in Klein Wesenberg (Kirchenbauverein) gegründet
Eingestellt am: 29.11.2011

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Gottesdienste

12.02.12 10:00 Uhr: Gottesdienst

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Veranstaltungen

13.02.12: Kinderbibelwoche des Kindergartens Hamberge

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Spendenprojekte

Die aktuellen Spendenprojekte der Kirchengemeinde Klein Wesenberg

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Spaziergang durch Nordelbien:

Nordelbien Webring

Mitglieder im Webring

Februar / März 2008

Warum?


Liebes Gemeindeglied,

Sie kennen sicher die Kinderfrage „warum?“

"Warum ist die Banane krumm?" "Es ist eben so", ist dann manches Mal die entnervte Antwort von Mama oder Papa, die nicht mehr ein und aus wissen, weil ihnen ein Loch in den Bauch gefragt wird.

Warum? Diese Frage ist eine Frage, um die Welt zu erfassen, um zu begreifen, was geschieht, um sich das Leben zu Eigen zu machen und sich darin zu Recht zu finden.

Warum? Das ist die Frage, die uns auch als Jugendliche nicht loslässt:  „Warum ist mein Leben so, wie es ist?“ „Warum bin ich wie ich bin?“ „Warum lässt Gott das zu?“, ist die Frage bis ins hohe Alter: Wenn es einen Gott gibt, dann darf es doch so eine Krankheit, so ein Erdbeben, so eine Ungerechtigkeit, so viel Grausamkeit gar nicht geben. „Wie kann Gott das zulassen?“

So lautet der Satz der Empörung. Wir klagen Gott an, ja wir wenden uns kaum noch an Gott. Wir schaffen Gott lieber ab bei diesen Gedanken an die „Warum-lässt-Gott-das-zu-Frage“.

Niemand kommt um diese Frage herum, es sei denn, er oder sie fragt nie nach dem Glauben an Gott.

Die „Warum“-Frage ist „die“ Frage der nun kommenden Passionszeit. „Warum hast du mich verlassen?“ wird Jesus Gott fragen. Er wird am Kreuz dieser Frage ausgeliefert sein, so wie so viele Menschen bis heute, die Schweres erleiden.

Es fühlt sich auch für Jesus so an, als sei er von Gott völlig verlassen. Dass Gott durch diese Verzweiflung mit geht, ist nur zu glauben und später – oft erst im Nachhineinfassbar. Gott selbst kennt die Verzweiflung durch und durch. In und mit Jesus zeigt er sich nicht in gewaltiger Macht. Gott ist anders – als wir es so gerne hätten.

Gott braucht uns: unsere Hände und Füße, unser Gewissen, unser Mitgefühl und Gott schenkt uns, was wir brauchen: Liebe – mehr als wir erfassen.

 

Ihre/eure

 

Martina Ulrich

Pastorin

Weltgebetstag 2008

Was machen Sie am 1. Freitag im März?

Unter dem Motto „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“ findet am Freitag, 7. März 2008,  ein neuer Weltgebetstag statt. Wir feiern ihn dieses Jahr in der Zarpener Kirche, und Sie sind herzlich dazu eingeladen. Kommen Sie und hören Sie, was die Frauen aus Guayana uns erzählen möchten.

 

Guayana, ein Land im Norden Südamerikas, das grüne Land der vielen Wasser. Tropisches Klima, Flüsse, Wasserfälle und riesige Regenwälder prägen dieses Land. Der Reichtum der Natur ist paradiesisch, jedoch ist der Alltag von Spannungen und Gewalttaten zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen geprägt. Neben wenigen Europäerinnen und Chinesinnen teilen sich die Afro- und die Indo-Guayanerinnen fast die gesamte  weibliche Bevölkerung. Die  einheimischen Völker, die Amerindians, leiden unter Diskriminierungen.

 

Guayana ist ein Entwicklungsland, nicht wenige müssen mit € 1,50 pro Tag auskommen, und bei den Amerindians leben 85% unterhalb der Armutsgrenze. Viele müssen ihre Nahrungsmittel selber anbauen und Tiere halten und leben von Gelegenheitsarbeit. Die staatliche Gesundheitsversorgung ist unzureichend.

Gewalt gegen Frauen und Frauenarmut sind ein  Hauptproblem. Frauen haben in Guayana seit den Sklavenaufständen viel erreicht und organisiert. Sie gründeten Frauenorganisationen, setzten das Frauenwahlrecht durch und die gesetzliche Gleichstellung, auch ein Gesetz gegen häusliche Gewalt, aber es fehlt  an Information und Anlaufstellen für Gewaltopfer. Frauen arbeiten meist im Niedriglohnsektor, und die Zahl der allein erziehenden Frauen steigt, aber sie arbeiten und kämpfen weiter.

 

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen einen bunten und erlebnisreichen Nachmittag zu verbringen am

 

Freitag, 7. März 2008, um 16.00 Uhr,

in der Zarpener Kirche.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir Sie herzlich zu einem Kaffeetrinken im Gemeindehaus ein. Wer Lust und Interesse hat, noch kurzfristig an den Vorbereitungen teilzunehmen, ist herzlich willkommen. Zur Vorbereitung treffen wir uns mittwochs um 19.00 Uhr im Gemeindehaus in Zarpen.

 

Kontakt            Sabine Kühne-Kaiser, Tel. 04506/1073

                        Karina Hinzmann 04533 /3273

 

Ihr Weltgebetstagsteam

 

 

Ostern in Zarpen

Gründonnerstag,

20. März 2007, 18:00 Uhr

Tischabendmahl in der

Zarpener Kirche

 

Wie jedes Jahr lädt Sie die Kirchengemeinde zum Tischabendmahl am Gründonnerstag ein. Dieses Tischabendmahl ist inzwischen für viele Menschen eine Möglichkeit, das Abendmahl ganz neu für sich zu entdecken. Wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir die gottesdienstliche Feier mit dem gemeinsamen Essen verbinden. Darum wäre es schön, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas zu essen oder zu trinken mitbringen würden. Das soll nichts Aufwändiges sein, Einfaches: Brot, Butter, Käse,  Quark, o. ä.

 

Meditativer Gottesdienst am

Karfreitag, 21. März 2008, 10:00 Uhr

in der Zarpener Kirche

 

Wir hören auf die Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäus-Evangelium. Wir laden Sie herzlich ein zu einem meditativen Gottesdienst in der Zarpener Kirche mit klassischem Chorgesang zur Passion.

 

 

Gottesdienst in der Osternacht

 

Ostersonntag, 23. März 2008, um 05:30 Uhr

in der Zarpener Kirche

 

Eine besondere Tradition hat sich in Zarpen gefestigt:

Herzliche Einladung zu diesem unvergesslichen Morgen mit uralten christlichen Gesängen und biblischen Motiven und mit einem anschließenden gemeinsamen Osterfrühstück im Gemeindehaus.

 

Goldene Konfirmation in Zarpen

Am Sonntag, 31.03.1957 und am Sonntag, 23.03.1958, wurden Sie (104 Jugendliche) in der Zarpener Kirche von Propst Bender konfirmiert. Aus diesem Anlass laden wir Sie im Namen des Kirchenvorstandes am

7. und 8. Juni 2008

zur Feier der Goldenen Konfirmation ein.

 

Alle Konfirmandinnen und Konfirmanden dieses Jahrgangs erhalten noch eine persönliche Einladung. Sie können sich aber auch schon jetzt im Kirchenbüro melden, das erleichtert unsere Arbeit beim Zusammentragen der Adressen, insbesondere bei den Frauen! Tel. 04533 / 8384. Vielen Dank.

 

Der Kirchenvorstand Zarpen

Unser Zarpener Friedhof

Liebe Gemeindeglieder der Zarpener Kirchengemeinde,

 

heute möchte ich Sie zu einem gedanklichen Spaziergang über unseren Friedhof einladen.

Zunächst fällt Ihnen dabei nichts Außergewöhnliches auf. Doch wenn Sie sich genauer umsehen, stellen Sie fest, dass die Wege und Anlagen einen gepflegten Zustand ausstrahlen. Wir, Kirchenvorsteher, die sich um den Friedhof kümmern, aber auch die Friedhofsbesucher, haben ein gutes Gefühl. Ein wenig kann man erahnen, wie viel Einsatz und Arbeit dahinter stecken. Der Anbau der Trauerhalle, der demnächst fertig erstellt ist, die Anpflanzungen rundherum, die Gestaltung der Auffahrten und Wege fügen sich in das Gesamtbild unseres Friedhofes harmonisch ein.

 

Doch bei allen Positionen gibt es auch über Aufgaben zu berichten, die oft wegen finanzieller Probleme nicht abgearbeitet wurden. Die Einfriedigung des Friedhofes an der Hauptstraße in Richtung Heilshoop wird von uns schon seit Jahren begutachtet und muss unbedingt erneuert werden. Die Investition ist von Haushaltsjahr zu Haushaltsjahr wegen knapper Kassen verschoben worden. Ab 2008 soll das daher anders werden. Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet, um den Friedhofshaushalt zu unterstützen. Jeder der mag, kann auf das Konto:

 

Kirchenkreis Segeberg

Kontonummer: 24813

Sparkasse Südholstein, BLZ 230 510 30

Verwendungszweck: Friedhof Zarpen, Neuer Zaun

 

einzahlen. Eine Spendenbescheinigung wird Ihnen selbstverständlich ausgestellt.

 

Recht herzlich möchten wir uns bei Frau Marianne Hoffmann aus Zarpen bedanken, die schon die erste Spende über 100,00 € eingebracht hat.

 

Nach Abschluss der Spendenaktion planen wir, eine Tafel mit den Namen der Spender aufzustellen.

 

Im Namen des Friedhofsausschusses herzliche Grüße

 

Egbert Lippe

Zarpener Kirchenuhr

Unsere Zarpener Kirchenuhr soll uns helfen die erforderlichen Geldmittel für die Erhaltung der "Marcussen-Orgel" aus dem Jahr 1883 zu beschaffen.

Mit dem Kauf dieser von der Kirchengemeinde herausgegebenen Armbanduhr tragen Sie zur Erhaltung eines wertvollen Musikinstrumentes des 19. Jahrhunderts bei.

Unsere Kirche und die Orgel sind nicht allein für die Zarpener Gemeindeglieder ein Schatz, sondern auch für unsere Region Stormarn.

Erwerben Sie ein wertvolles Erinnerungsstück Ihrer Kirche.

Die Uhr kostet 60,00 €, davon geht ein Betrag von 10,00 € an die Kirchengemeinde zur Orgelsanierung.

In das Ziffernblatt ist ein Stück Originalzinnblech aus einer alten Orgelpfeife der Marcussen-Orgel eingearbeitet.

Die schöne Silhouette der Zarpener Kirche ziert den rechten Teil des Ziffernblattes.

Die Uhren wurden in Handarbeit aufwändig gefertigt, sind durchnummeriert und haben ein Echtheitszertifikat. Sie sind wasserdicht (3 ATM). Die Garantiezeit beträgt 1 Jahr.

 

Im April und Mai sind Konfirmationen – vielleicht ist unsere zeitlos schöne Uhr eine gute Geschenkidee?!

 

Die Uhr kann im Kirchenbüro gekauft werden.

Tel. 04533 - 83 84

Kindergarten "Arche Noah" Zarpen

Neues Jahr und neue Öffnungszeiten 

 

Unser Kindergarten hat seit dem 1. Januar 2008 neue Öffnungszeiten. Wir sind jetzt von 8:00 - 13:00 Uhr in allen Gruppen für die Kinder da und bieten bei Bedarf einen Frühdienst ab 7:30 Uhr an.

 

Wenn Sie Interesse haben, den Kindergarten anzuschauen, sprechen Sie mit uns einen Termin ab unter der Telefonnummer

0 45 33 / 16 35.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Renate Kaben

Kindergartenleiterin

Dat niege Johr

Wat ick  allens in 2008 ännern wull………

 

Nu is dat niege Johr all wedder een poor Weeken

old un wi sünd in unsen oolen Trott, so as dat

jümmers is. Or hett sick bi Di wat ännert?

Hest Du Di wat vönommen, wat Du ännern wisst?

Wenn dat oole Johr to Enn geiht, kümmst Du jo

mennigmol up afsünnerliche Gedanken. Tovörders

steiht dor meist dat Eten un Drinken, de Glimm-

stängel un de Bewegung. Du hest doch all lang

seggt, dat door wat ännert warden mütt.

 

Anfungen büst Du all een poor mol, meist keem

dat denn ober anners, un allens wär wedder

vörbi. Een Utreed findst jo licht. Worüm sall sick

wat ännern? Is doch good so, as dat is. Du föhlst

Di wohl un büst tofreden. Büst Du dat? Nu hör

mol ganz deep in Di rin. Wenn sick door gor keen

Twiefel rögt, denn kann jo allens so blieben, as

dat is.

Man dat gifft  jo ook noch annere Soken,

wo Du wat ännern kannst, wenn Du dat wisst.

Kiek mol üm Di rüm, villicht ward Dien Hölp bruukt.

Överall gifft dat `n Barg to doon. Sachtens ook för Di.

Mütt jo gor keen Geld kosten. In een plattdüütschen

Vertellen heff ick leest: „Een good Woort kost nix.“

Süh, dat künnt wi uns all tohoop vörnemmen.

Faken een good Woort ünner de Lüüd to bringen.

Denn ward 2008 een goodes Johr! Ick wünsch Di dat!

Atschüß. B.

 

 

Reisen

Erlebnisreise in den Odenwald

Im Herzen des Odenwaldes, direkt am Main abseits von Lärm und Hektik, liegt Ihr Urlaubsziel Obernburg. Romantische Fachwerkstädtchen und Kleinstadtidylle entdecken Sie bei Ihrer Rundfahrt durch den Odenwald und bei Ihrem Ausflug nach Miltenberg. Ein weiterer Höhepunkt ist Heidelberg mit dem markanten Schloss und seiner malerischen Lage am Neckar. Hier darf natürlich eine Schifffahrt nicht fehlen. Über die Grenzen hinaus bekannt ist der Odenwald für seine gute Küche, die Backspezialitäten und den süffigen Äppelwoi.

Termin und Preise:

7 Tage                22.09. - 28.09.2008                im Doppelzimmer:                469,00 €

                        Hotelzuschlag

                        für Einzelzimmer                        42,00 €

Nähere Informationen im nächsten Gemeindebrief oder im Kirchenbüro Zarpen bei Frau Johanns (Tel. 04533/8384)

 

11 Tage Studienreise nach Polen

800 Jahre "deutsch-polnische" Geschichte können erkundet werden.

Über Görlitz, Hirschberg, Kreisau, Krakau, Czenstochau, Lodz, Thorn geht es nach Danzig mit Marienburg, Elbing und Frauenburg. Die Rückfahrt geht über Stettin nach Lübeck.

Termin und Preise:

12.08.2008 - 22.08.2008

Kosten:     ca. 1.000,00 € Einzelzimmerzuschlag:          260,00 €

Informationen erhalten Sie bei:

Pastor Volker Maly (Tel. 0431/7858724)

und im Kirchenbüro in Zarpen (Tel. 04533/8384)

Hamberge / Klein Wesenberg


Erhard Graf wird unser neuer Pastor

 

In einer gemeinsamen Sitzung der Kirchenvorstände der Kirchengemeinden Hamberge und Klein Wesenberg am 19. Dezember 2007 unter der Leitung von Propst Dr. Klaus Kasch haben sich beide Kirchenvorstände in einer geheimen Abstimmung jeweils mehrheitlich für den Bewerber Pastor Erhard Graf entschieden.

Vorausgegangen war ein Gespräch mit Pastor Erhard Graf, in welchem sich eine weitgehende Übereinstimmung der Erwartungshaltung der beiden Kirchenvorstände an einen künftigen Seelsorger und Leiter der Kirchengemeinden und den Vorstellungen und dem Amtsverständnis des Bewerbers abzeichnete. Die Pflege gewachsener Traditionen und das Setzen neuer Impulse stehen in einem ausgewogenem Verhältnis zueinander.

In der anschließenden Diskussion ohne Pastor Graf wurde deutlich, dass sich alle Kirchenvorstandsmitglieder der hohen Verantwortung bewusst sind, die sie mit ihrer Entscheidung für die Zukunft der beiden Kirchengemeinden tragen. Dabei wurden auch die Voten derer bedacht, die am 16. Dezember 2007 den Vorstellungsgottesdienst von Pastor Erhard Graf in Hamberge besuchten und an dem anschließenden Gespräch teilgenommen haben.

Propst Dr. Klaus Kasch sagte den Kirchenvorständen seine volle Unterstützung zu, damit die getroffene Entscheidung zum Segen für die beiden Gemeinden wird.

Wann Pastor Erhard Graf sein bisheriges Amt aufgeben kann und den Dienst in den Gemeinden Hamberge und Klein Wesenberg antreten wird, konnte noch nicht eindeutig festgelegt werden. Hier ist noch eine Entscheidung mit der Kirchenleitung zu treffen. Vorstellbar ist für Pastor Graf, im Laufe des Februar 2008 gemeinsam mit seiner Frau ins Pastorat nach Klein Wesenberg umzuziehen.

Pastor Dietmar Sprung wird noch weiterhin als Vertretungspastor in beiden Kirchengemeinden tätig bleiben. Er wird auch die Konfirmationen am 6. April 2008 in Hamberge und am 13. April 2008 in Klein Wesenberg abhalten.

 

Klaus-Rainer Martin

für die Kirchenvorstände

von Hamberge und Klein Wesenberg 

 

 

Liebe Gemeindebriefleser,

Am Sonntag den 16. Dezember konnten Sie mich beim Vorstellungsgottesdienst bereits kennenlernen. Drei Tage später wurde ich von beiden Kirchenvorständen zu Ihrem neuen Pastor gewählt. Bevor ich mit meiner Familie in das Pastorat nach Klein Wesenberg umziehen kann, liegt noch etwas Bürokratie. Das hindert nicht, mich Ihnen ein wenig vorzustellen.

Als meine Frau und ich nach dem Vorstellungsgottesdienst in Hamberge wieder die Rückfahrt nach Kiel antraten, kamen mir die Worte der Jahreslosung  aus dem Prophetenbuch Jesaja 43,19: Gott spricht: Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? wieder in Erinnerung. Damit grüßte mich Anfang 2007 Pfarrer Franz Schwarz, der Prior der evangelischen Kommunität Sanct Wigberti. Mehr dazu unter www.wigberti.de Mit ihm bin ich seit meinem Studium vor dreißig Jahren im regelmäßigen Kontakt geblieben. Nach dem Gottesdienst und anschließenden Gespräch, empfand ich dieses Bibelwort wie einen Hinweis auf die Dimension Gottes mitten in unserem Leben. Mit Gott bist Du hier auf dem richtigen Weg, ein Weg der nicht ins Leere führt. Unsere Lebenswege zu Gott sind Glaubenswege, die immer im Bau sind, nach vorne hin offen und auf Zukunft ausgerichtet.  Jetzt hat Gott die Lebenswege zweier Gemeinden und eines neuen Pastors zusammengeführt. Wir dürfen die von Gott geschenkte Zeit der Gemeinschaft in den nächsten Jahren miteinander teilen, gestalten und aus seiner Hand nehmen.  Wir dürfen einander vertrauen, so wie Gott uns vertraut. Ich freue mich, mit meiner Frau bald alle Ortsteile Ihrer Kirchengemeinden kennen zu lernen. Bis zu den ersten persönlichen Begegnungen und Gesprächen grüßen wir Sie ganz herzlich.

Zu meiner Person noch die wichtigsten Angaben. Ich komme aus der Lutherstadt Wittenberg. Die besondere Geschichte dieser Stadt hat mich persönlich und geistlich sehr geprägt. In den zurückliegenden Jahren fuhr ich auch deshalb immer wieder mit Gruppen zu den Lutherstädten nach Eisleben, Erfurt, Wittenberg und Eisenach. Nach meinem Theologiestudium in Greifswald und Erfurt, sowie dem Predigerseminar in Eisenach, war ich vom Herbst 1983 bis Ende 1993 Pastor im thüringischen Vippachedelhausen, mit der Filialgemeinde Thalborn, sowie der Gemeinde Markvippach mit Bachstedt. Neben der Gemeindearbeit war ich auch als Krankenhausseelsorger und später als Religionslehrer tätig. Die Leitung der Diakonie im Kirchenkreis hatte ich ebenfalls als Zusatzaufgabe. Zur Vertiefung meiner pastoralen Arbeit habe ich eine weiterführende Seelsorgeausbildung absolviert.

Vom November 1993 bis Januar 2006 war ich als Marinepastor der Nordelbischen Kirche für die U-Bootflottille in Kiel und Eckernförde, für die Spezialeinheiten der Marine, für die maritime Sportfördergruppe und für das Segelschulschiff Gorch Fock zuständig. Dabei war ich in zwölf Jahren an 640 Tagen mit auf See und über 66.000 Seemeilen unterwegs. Zuletzt war ich auch Stellvertreter des Leitenden Dekans der Marine. Neben der pastoralen Arbeit waren Seminare, Einsatzbegleitung, Beratung und Familienbetreuung Aufgaben die ich gern wahrgenommen habe. Im Kirchenkreis Kiel arbeitete ich seit 1998 in der Notfallseelsorge mit und gehörte viele Jahre dessen Leitungsteam an. 

Seit Februar 2006 mache ich pastorale Vertretungsdienste, davon seit vielen Monaten auf der halben Pfarrstelle in Klausdorf/ Schwentine, am Stadtrand von Kiel. Mehr dazu unter: www.kirchengemeinde-klausdorf.de  Leider bestand keine Möglichkeit dort zu bleiben.

Ich freue mich, in Ihren Gemeinden bald als Pastor tätig zu sein und mit meiner Familie unter Ihnen zu leben. Mein Wunsch ist es dabei, mit den beiden Kirchenvorständen, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und vielen Gemeindegliedern eine interessante und aktive Kirche gemeinsam zu gestalten.

Ihr Pastor Erhard Graf

Jugend-Orchester-Werkstatt in Klein Wesenberg


"Schon wieder eine Orchesterwerkstatt in Klein Wesenberg?" fragt sich der geneigte Konzertbesucher. Jawohl! Regelmäßig sind die Seminare für junge Streicher dermaßen überbelegt, dass der Gründer und ständige Leiter dieser Institution Hajo Jobs sich zu kürzeren Abständen entschlossen hat. Auch eine andere (größere) Herberge wurde ins Auge gefasst. Doch die jugendlichen Teilnehmer im Alter von 9 bis 15 Jahren wollen unbedingt in Klein Wesenberg bleiben. Was ist da oben auf dem Kirchberg los, dass so viele Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein an den Workshops teilnehmen wollen? "Proben, proben und dann wieder proben" heißt das Rezept.

Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit, die obendrein noch Spaß macht, ist am

 

09. März um 17.00 Uhr

in der Kirche Klein Wesenberg

 

zu hören. Der Eintritt ist frei.

Hamberger Orgel-News


 

 

Der Countdown läuft.

 

Wenn die neue Orgel 2012 in die Hamberger Kirche eingebaut werden soll, müssen wir bald den Auftrag vergeben. Angebote sind eingegangen und wurden gesichtet – aber wie hören sich diese Orgeln an? Am 3.01.2008 machten sich unser Organist Friedrich Scharnberg und die Kirchenvorsteher Martin Scholmeyer, Astrid Böttcher und Angelika Iken - unterstützt vom Segeberger Organisten Andreas Maurer - auf zu einer Besichtigungs-Tour.

In Barkelsby und in Kiel haben wir uns kleine Orgeln der Fa. Quathammer aus Bordesholm angehört. Laut Herrn Quathamer verhallen in großen Kirchen kleinere Mängel der Feinabstimmung im monumentalen Raum und dringen kaum ans Ohr. Bei einer kleineren Orgel im kleinen Raum (wie bei uns) dagegen geht dem Zuhörer eine einzige zu scharf intonierte Pfeife sofort auf die Nerven. Deshalb würde er seine Orgel direkt bei uns in der Kirche intonieren – falls er den Auftrag bekommt. Das hörte sich schon mal alles gut an. Aber noch stehen weitere Orgel-Hörproben bei anderen Orgelbauern auf dem Programm und dann erst fällt die Entscheidung. Packen wir es an!

 

Für den Hamberger Kirchenvorstand

Angelika Iken

 

 

Spendenaufruf für eine neue Orgel

Für jede Unterstützung bei diesem großen Vorhaben sind wir sehr dankbar. Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung über Ihren Spendenbeitrag aus. Eine kurze email ev.kirche-trave@t-online.de reicht. Über die Entwicklung halten wir Sie mit weiteren Infos auf dem Laufenden.

Jede Spende für die Orgel ist willkommen!

Konto: 11070  EDG Kiel  BLZ 721 697 64

Verwendungszweck: Hamberger Orgel 0100-003500

            meine Kirchenorgel: dafür habe ich was übrig

 

Kleider- und Spielzeugmarkt


15. März 2008

10:00 bis 14:00 Uhr

im Spielkreis „Knirpsenland“

Klein Wesenberg

(gegenüber der Kirche)

 

Für die werdenden Mamis unter uns findet am

14. März 2008 in der Zeit von 18:30 – 20:00 Uhr ein Schwangerenvorverkauf statt. Eine Anmeldung hierfür ist zwingend erforderlich.

 

Anmeldung für den Verkauf bitte bis zum 07.03.2008 unter:

 

spielzeugmarkt-knirpsenland@t-online.de

oder

 

( 04533 / 205720

Anmeldung

 

Unser erster Spielzeugmarkt im Jahr 2007 war ein riesiger Erfolg. Doch wir wollen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen und daher wird am 15. März 2008 ein Kleider- / Spielzeugmarkt  im Spielkreis „Knirpsenland“ in Klein Wesenberg stattfinden. Wir bieten Verkäufern und auch Käufern die Möglichkeit, gebrauchtes, aber gut erhaltenes Spielzeug, sowie gebrauchte und gepflegte Kleidung (nicht älter als 2 Jahre)  zu verkaufen oder zu erwerben. Neben Spielzeug werden auch Kinderwagen, Buggys, Autositze, Kinderfahrzeuge angeboten. Es werden aber keine Stofftiere verkauft. Der Verkäufer bestimmt den Preis seiner Ware selbst und ist auch dafür verantwortlich, dass seine Ware mit Preis- und Nummernschild versehen ist. Der Veranstalter behält einen kleinen Prozentsatz (15%) vom Verkaufswert ein, aber mindestens 5,00 €, damit eigene Kosten abgedeckt werden können. Der Verkäufer muss seine Ware am Freitag, 14.03.2008 in der Zeit von 15:00 - 17:00 Uhr im Spielkreis abgeben und das nicht Verkaufte am Sonntag, 16.03.2008 in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr wieder abholen. Das Spielzeug usw., das nicht verkauft und nicht zum Termin abgeholt wurde, wird dem Spielkreis zur Verfügung gestellt.

Anmeldungen werden bis zum 07.03.2008 angenommen. Bitte legen sie einen frankierten und adressierten Umschlag als Rückantwort bei. Der Verkauf von Kinderwagen, Buggys, Karren und Großspielzeug muss bei Nummernanforderung angekündigt werden.

 

Anmeldung per e-mail:                        spielzeugmarkt-knirpsenland@t-online.de

 

 

Kirchenvorstandswahl 2008

Liebe Gemeindemitglieder!

Am 1. Advent 2008 ist wieder Kirchenwahl. Sie können den Kirchenvorstand wählen und sich wählen lassen. Wäre das nicht eine schöne, sinnvolle Aufgabe für Sie?

Sie sind herzlich willkommen!

 

Wer kann gewählt werden?

Zur Wahl in den Kirchenvorstand stehen Gemeindeglieder der evangelischen Kirche, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und von mindestens drei weiteren Gemeindegliedern vorgeschlagen werden. Mindestens sechs Kandidatinnen oder Kandidaten sind zu wählen. Bis zu zwei können außerdem nach der Wahl vom bisherigen Kirchenvorstand berufen werden.

 

Sie möchten kandidieren?

Sie haben Ideen, wie Gottesdienste gestaltet werden sollten?

Sie können nüchtern kalkulieren?

Sie können gut mit Menschen umgehen?

Sie verstehen etwas von Gebäuden?

Ihnen liegt die Gestaltung des Friedhofs am Herzen?

Welche Interessen und Begabungen Sie auch immer in den Kirchenvorstand einbringen können: Sie sind hochwillkommen!

 

Sie sind bereit zur Verantwortung!

Wer für das Amt der Kirchenvorsteherin oder des Kirchenvorstehers kandidiert, muss bereit sein, im Fall der Wahl das Gelöbnis abzulegen. Was von einem Mitglied des Kirchenvorstandes erwartet wird, steht im KV-Wahlgesetz § 9.

 

Das tut ein Kirchenvorstand

Entgegen der landläufigen Meinung, sind es nicht die Pastorinnen und Pastoren, die in einer Kirchengemeinde das Sagen haben. Jedenfalls nicht allein: Sie gehören durch ihr Amt zum Kirchenvorstand, dürfen zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber nicht mehr als ein Drittel der Sitze haben.

Der Kirchenvorstand leitet die Kirchengemeinde, führt ihr Personal und verwaltet ihr Vermögen, den Kindergarten und den Friedhof.

Auch für die Gebäude trägt der Kirchenvorstand die Verantwortung. Die evangelische Kirchengemeinde ist eine öffentlich­rechtliche Körperschaft, die nach einem Haushaltsplan wirtschaftet.

Weitere Einzelheiten finden Sie in der Verfassung der Nordelbischen Kirche, in den Artikeln 14 bis 17.

 

So kandidieren Sie

Wenn Sie kandidieren möchten, müssen Sie vorgeschlagen werden. Das können Sie auch selbst tun. Sie brauchen aber mindestens drei weitere Wahlberechtigte, die Ihren Vorschlag unterstützen.

Formulare für den Vorschlag gibt es in den Kirchenbüros bei Frau Hanson oder Frau Johanns. Der Vorschlag muss spätestens am 5. Oktober 2008 beim Kirchenvorstand eingegangen sein.

Die genauen Regeln für einen Wahlvorschlag stehen im Wahlgesetz § 14.

 

Aufkreuzen für ihre Gemeinde!

Damit eine Wahl zustande kommt, braucht es möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten. Seien sie dabei! Sie sind herzlich willkommen!

Weitere Einzelheiten finden Sie im Internet unter:

www.kirchenwahl.de.

 

Rückschau auf den 4. Klein Wesenberger Weihnachtsmarkt


Der Weihnachtsmarkt war wieder ein besonderes Ereignis in unserem Dorf, das viele Besucher von nah und fern anlockte. Das Rahmenprogramm fand großen Anklang, so z. B. die Aufführung des Kindertheaters der Matthias Claudius Schule Reinfeld. Die jungen Schauspieler/innen verzichteten auf die eingenommene Gage von Euro 169,00, die wir in Absprache mit der Theaterleiterin der Eutiner Hospizbewegung " Kinder auf Schmetterlingsflügeln" gespendet haben. Das Abschlusskonzert der "Baltic - Jazz - Singers" bescherte uns eine volle Kirche und begeisterte Zuhörer. Im Gemeindehaus und auf dem Vorplatz herrschte fröhliche Stimmung bei Glühwein und diversen anderen Gaumengenüssen, umrahmt von Drehorgel - und Blasmusik. Die Kinder waren bei den vielfältigen Angeboten im Kindergarten vollauf beschäftigt und begeistert. Rundum ein gelungener Weihnachtsmarkt. Allen freiwilligen Helfern / innen, sowie den 55 fleißigen Kuchenbäckerinnen sagen wir von Herzen Dank für Ihre freundliche Unterstützung. Mit Ihrer Hilfe konnten wir der Aktion "KircheAktiv" einen Reinerlös von 3.472,12 € übergeben.

 

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank

für die Arbeitsgruppe Weihnachtsmarkt

Brigitte von Papen

 

Ein herzliches Dankeschön

 

Wir danken Brigitte von Papen und ihrem großen Team ganz herzlich für die Organisation und Durchführung des 4. Weihnachtsmarktes in Klein Wesenberg mit seinem unvergleichlichen Flair. Für jeden war etwas dabei. Dankeschön für dieses Erlebnis und natürlich für den großartigen Erlös von 3.472,12 € für KircheAktiv!

Ob es auch 2008 so wird? Wir hoffen es sehr, denn die Initiatorin Brigitte von Papen gibt die Stabführung ab in neue Hände. Lieber Leser, wäre das nicht eine Aufgabe für Sie? Vielleicht zusammen mit dem bewährten Team diesem ungewöhnlichen Weihnachtsmarkt ihren Stempel aufzudrücken? Wir freuen uns sehr auf ihre Mitarbeit!

Für die KircheAktiv Gruppenleitung

Drei-Kirchen-Lauf 2008


Der 3. Drei-Kirchen-Lauf wurde in den Laufkalender aufgenommen

 

Die Bemühungen hatten Erfolg: Der 3. Drei-Kirchen-Lauf wurde in den Laufkalender „Der Volkssportler 2008“ aufgenommen, in welchem alle Lauftermine für die Regionen Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt sind. Dabei erfolgte die Veröffentlichung für KircheAktiv ebenso wie für alle anderen Veranstalter von Laufveranstaltungen kostenlos, denn der Laufkalender muss für 1,20 € gekauft werden.

Insgesamt sind ca. 70 Laufveranstalter aufgeführt, einige von ihnen führen mehrere Veranstaltungen im Jahr durch.

 

Nun bleibt zu hoffen, dass durch diese Veröffentlichung über die Grenzen unserer Region hinaus manche Läuferin und mancher Läufer neugierig geworden ist und am 14. September 2008 beim 3. Drei-Kirchen-Lauf an den Start geht. Zugleich ist KircheAktiv in die Pflicht genommen, die Organisation des Laufes noch weiter zu optimieren, denn nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Vor allem sollte das Besondere dieser Laufveranstaltung herausgestellt werden:

 

î    Veranstalter ist nicht ein routinierter Sportverein, sondern KircheAktiv

î    Nicht die sportliche Leistung steht im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben

î    Geradezu ungewöhnlich, wenn nicht sogar einmalig ist, dass die Abschlussveranstaltung (Siegerehrung) im Rahmen einer Abendandacht in einer Kirche (der Zarpener Kirche) stattfindet.

 

Weitere Einzelheiten zum Drei-Kirchen-Lauf erfahren Sie im Internet unter www.kirche-kleinwesenberg.de/Veranstaltungen/14.09.2008.

 

Im Laufkalender „Der Volkssportler 2008“ wird auf den 3. Drei-Kirchen-Lauf mit einer ganzseitigen Ausschreibung hingewiesen.

Der Jakobsweg führt durch Klein Wesenberg


Der Apostel Jakobus bewegt seit Jahrhunderten die Gemüter der Christen, aber auch manch anderer, die sich nicht unbedingt mit den christlichen Kirchen verbunden fühlen. Als Schutzpatron der Pilger, Wanderer und Reisenden ist er bei Katholiken für Menschen auf dem Weg zuständig – im Grunde also für alle, wenn man das Leben als Weg verstehen will. In den letzten Jahren lässt sich eine Jakobus-Renaissance beobachten, im Zusammenhang mit einer Pilgerbewegung, auch unter evangelischen Christen und auch unter Menschen ohne christlichen Hintergrund. Geradezu einen Boom erlebt die Pilgerbewegung seit Hape Kerkeling seine sechswöchige Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg zum Grab des Apostels Jakobus ins spanische Santiago de la Compostela in seinem Buch „Ich bin dann mal weg“ veröffentlicht hat.

Für Martin Luther war das Pilgern etwas Katholisches, nicht vereinbar mit dem reformatorischen Glauben; ging es doch den damaligen Pilgern darum, Mühen auf sich zu nehmen, um damit Vergebung der Sünden zu erreichen. Er lehnte deshalb das Pilgern rundweg ab.

Wenn Pilgern in jüngster Zeit dennoch bei uns evangelischen Christen geradezu einen Boom erfährt, dann scheint es wichtig, dieser Bewegung einen Sinn zu geben. Pilgern ist kein Rückfall in vorreformatorisches Verhalten und Denken. Pilgern ist heute die Suche einer Antwort auf die Herausforderungen unserer In­dustriegesellschaft, wenn man für die Tage des Pilgerns auf Vie­les verzichtet, was unser modernes Leben für uns bereit hält.

Die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft befasst sich damit, auf welchen Wegen im frühen Mittelalter die Pilger zum Grab des Apostels Jakobus ins spanische Santiago de Compostela gegan­gen sind. Sie haben nicht nur herausgefunden, dass viele Wege sternförmig dorthin führen, sondern auch, auf welchen Wegen Menschen aus Nordeuropa nach Santiago de Compostela gepil­gert sind. Einer dieser Wege, der Baltisch-Westfälische Jakobs­weg (Via Baltica) führt vom Baltikum über Königsberg, Danzig, Rostock und Lübeck auf dem Hanseatenweg nach Hamburg, Bremen bis Osnabrück. So zweigt  der Baltisch-Mitteldeutsche Jakobsweg in Rostock ab und führt über Sachsen-Anhalt nach Spanien. Und schließlich gibt es noch den Jütländischen Jakobsweg (Via Jutlandica), der von der Nordspitze Jütlands in Dänemark nach Stade führt und sich südlich von Stade mit dem Baltisch-Westfälischen Jakobsweg verbindet.

Gewiss ist manchem noch gar nicht aufgefallen, dass an dem Laternenmast unmittelbar vor dem Gemeindehaus in Klein Wesenberg ein kleines blaues Wanderzeichen mit stilisierter Muschel den Jakobsweg markiert. Und da der Jakobsweg auf dieser Strecke dem Hanseatenweg folgt, finden wir das kleine schwarze Wanderzeichen mit Kogge und Schwanensegel an der Einmündung des Schulweges in den Kirchberg und am Fuße des Kirchberges, wo es den Pilgern den Weg in Richtung Groß Wesenberg weist.

Von Klein Wesenberg aus führt die Via Baltica über Groß Wesenberg, Stubbendorf, Reinfeld, Bad Oldesloe, Kloster Nütschau, Tralau, Grabau, Sülfeld, Kayhude, Hamburg-Poppenbüttel, Hamburg-Innenstadt, Wedel (Fähranleger Schulau) nach Stade. Diese Strecke ist genau 113 km lang und bietet dem Pilger unterwegs manche Übernachtungsmöglichkeit. Leider gibt es noch keine Wanderkarte. Doch wer auf die blauen Wegzeichen achtet, zunächst dem Hanseatenweg folgt, später dem Stormarn-Wanderweg und ab Grabau bis Kayhude wieder dem Hanseatenweg, dann dem Alsterwanderweg und schließlich ab der Hamburger Außenalster dem Europa-Wanderweg, der kann unterwegs insgesamt zehn Kirchen besichtigen und so manches ihm bisher Unbekannte der engeren Heimat entdecken.

Klaus-Rainer Martin

Liebe Gemeindebriefleser


eine Frau hält einen Gefolterten in ihren Armen. Im Hintergrund angedeutet ein Kreuz. Wir ahnen, dass es sich bei diesem Bild um einen Ausschnitt der Karfreitagserzählung handelt. Der am Kreuz gestorbene Christus ist zur Beerdigung freigegeben. Die Frau, wir wissen nicht, wer sie ist, vielleicht Maria von Magdala, eine stadtbekannte Sünderin, aber doch eine der engsten Vertrauten Jesu, ist verzweifelt. Er, dem all ihre Hoffnung, ihre Liebe galt, ist tot. Er war ihr Leben; und nun? Wie soll es weiter gehen? Ihre Zukunft ist zu Ende. Einen letzten Liebesdienst kann sie ihm noch erweisen, sie kann ihn beerdigen; doch dann.... ? Die Liebe wurde an das Kreuz genagelt, ist gestorben. Gott starb den Tod eines Hochverräters. Wer kann das verstehen, wer kann das in all seiner Konsequenz aushalten?

Maria hält sich eine Hand vor das Gesicht, sie kann und will die Welt nicht mehr sehen, hat sie doch schon zu viel Dunkelheit erlebt, zu viel Leid und Schmach ertragen müssen. Und nun … das Ende. Der, der sie liebte, den sie liebte, ist tot. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ die Worte des sterbenden Christus werden zu ihren Worten. „Wo bist du, Gott? Wo bist du, wenn ich dich brauche?“

Gott von Gott verlassen, am Kreuz, vor den Toren Jerusalems. Die finsterste Stunde der Menschheitsgeschichte. Und uns doch ganz nah.

Ganz Mensch war er da am Kreuz, voller Angst, voller Schmerzen, gedemütigt, ganz unten. Hier setzt sich fort, was zu Weihnachten begann: Wer zu Gott kommen will, muß nach unten sehen und nicht nach oben. Gerade, weil er die Tiefen und Dunkelheiten menschlicher Existenz kennt, sie selbst durchlebt und durchlitten hat, versteht er uns, hilft uns hindurch. Er schiebt das Leiden nicht zur Seite. Und auch wir müssen es aushalten. Passion und Karfreitag wollen uns darauf aufmerksam machen: Das Leid ist Realität in unserer Welt, wir haben es anzusehen. Und gerade dort, wo Gott am Kreuz starb, war er uns ganz nahe, zeigte er uns seine unendliche Liebe, Wie schwer zu verstehen, wie widersprüchlich - genau wie die Tatsache, dass er Mensch wurde.

Maria von Magdala mußte diese Not, diese Verzweiflung durchleben, bis sie sagen konnte: „Mein Herr und mein Gott“.

Ich wünsche Ihnen allen eine nachdenkliche Passionszeit

Ihr

Dietmar Sprung