Nachrichten

Verein zur Förderung der Kirchensanierung in Klein Wesenberg (Kirchenbauverein) gegründet
Eingestellt am: 29.11.2011

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Gottesdienste

12.02.12 10:00 Uhr: Gottesdienst

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Veranstaltungen

13.02.12: Kinderbibelwoche des Kindergartens Hamberge

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Spendenprojekte

Die aktuellen Spendenprojekte der Kirchengemeinde Klein Wesenberg

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Spaziergang durch Nordelbien:

Nordelbien Webring

Mitglieder im Webring

Oktober / November 2007


Liebes Gemeindeglied!

 

Seltsam - imrner noch stutze ich über das Wort „Gemeindeglied‘. Dabei gefällt mir das Bild: Wir gehören zusammen wie die Glieder einer bunten Kette, große, kleine, helle, dunkle, leuchtende, bunte, grelle, gedämpfte, stumpfe, glänzende, schön geschliffene Perlen stelle ich mir vor.

Und ich freue mich an der Vielfalt. Drei Gemeinden sind wir - durch KircheAktiv verbunden in einer Kette von Aktivitäten. Der Drei-Kirchen-Lauf, der Flohmarkt - KircheAktiv bunt und mit so vielen verschieden Gesichtern - das Erlebnis wirkt nach.

Ich sehe noch die fröhlichen Gesichter, die gute Laune und alle, die mit angepackt haben. Dank an das Team von Brigitte Johanns und Rosemarie Reinking. Die Feuerwehren - bei uns in Zarpen sogar lustig am Getränkestand, die Frauen zur Essensausgabe unsere fleißigen, gut eingespielten „Wurstbrater“, die engagierten KircheAktivler am Verkaufsstand. Streckensicherung und Transport, Versorgung - alles ging Hand in Hand. Die Läuferinnen und Läufer, die Radler - alle waren zufrieden, dank der Organisation. Dank an Klaus Delfs, Torsten Matz, Jürgen Grube, Rainer Jürs, Stefan Mücke, Albert Iken, Hans-Joachim Möller, der Feuerwehr Heilshoop für das Zelt.

Siegerehrung - in der Kirche - nach der Andacht über Anstrengungen, Misserfolg und ungeheuren Erfolg (Fischzug des Petrus). Klaus-Rainer Martin, unser KircheAktiv-Sportmotor, war dazugekommen, und wir gratulierten zum 40. Hochzeitstag. Torsten Matz übernahm die mit Spannung verfolgte Überreichung der Urkunden. Ein Dankeschön an Renate Dörge für die Ausarbeitung der Preise.

Das Fest ging über in die beschwingten Töne und mitreißenden Stücke von „Still Crazy‘! Ein großer Dank auch wieder an diese Gruppe.

Ohne Küchendienst und Kuchenbäckerinnen wären wir nicht so genießend und erholsam beisammen gewesen.

Noch etwas fällt mir ein: Es gab so viele helfende Hände - unsere Konfirmanden haben sich von der allerbesten Seite gezeigt. Jugendliche und Erwachsene arbeiteten zusammen!

Liebes „Gemeindeglied“, Jesus sprach einmal vom Leib, der viele Glieder hat und alle gehören zusammen, Ich jedenfalls habe das an diesem Tag gespürt, und es wirkt nach und ich habe dem Gottesdienstteam zu danken für die tiefen und schönen Erfahrungen, die sie uns über das Pilgern (KircheAktiv auf dem Mönchsweg) mit auf unsere Wegstrecke gegeben haben!

Erlebte Gemeinschaft trägt, mögen auch Sie mögest auch Du das erfahren, das wünscht von Herzen

 

Eure/Ihre

 

Martina Ulrich, Pastorin

 

 

Biker-Gottesdienst 2007

 

Sonntag, den 19.08.2007, versammelten sich wieder viele Motor- und Muskelbiker in der Kirche von Zarpen zum Biker-Gottesdienst. Ich kam wieder nur mit einem Fahrrad und das war auch noch geliehen!

Etwas neidvoll blickte ich auf alle Motorräder, die vor dem Kircheingang abgestellt wurden. Ich wünschte, ich könnte auch einen solchen „Ofen“ fahren.

Für diesen unerfüllten Wunsch hatte mich jedoch der Inhalt des Gottesdienstes reichlich entschädigt. Eine Darstellung über „Zeit haben“ oder auch nicht sprach mir aus meinem Herzen. Ich erkannte mich in der Rolle der beiden Darstellerinnen wieder, die hektisch ihren Einkauf tätigten. Aber dann, als die beiden an der Kasse standen mit ihren vollen Einkaufskörben und einen anderen Kunden, der nur zwei Teile zu bezahlen hatte, auf sein Bitten hin nicht vor lassen wollten, mochte ich mich nicht mehr mit ihnen identifizieren.

Die Darstellung des Gegenstückes zur Hektik, nämlich die Ruhe, die Arbeit im eigenen Lebensrhythmus auszuführen, die Pausen mit Gedanken zu füllen, die später Erträge einbringen würden, hat mich tief beeindruckt, ganz zu schweigen von der Darstellung als solche.

Vertrauen hatte der eilige Autofahrer, der hinter einem langsamen LKW zuckelte und auf dessen Blinkzeichen hin dann doch überholte. Er vertraute dem LKW-Fahrer, der ihm damit sagen wollte.,, du kannst jetzt vorbei, es kommt keiner“.

Ich erlebte die Taufe eines Kindes mit. Er bekam erst sein Fläschchen und fand dann das Taufgeschehen sehr angenehm.

Anschließend cruisten wieder alle Biker nach Herrenbranden, wo Dirk Meier und Familie Kunz schon die Würstchen für uns drehten und wo jeder, so lange er wollte, verweilen konnte. Unser Dank ging in Form eines Blumenstraußes an Christa Weber, die Hausherrin auf Herrenbranden, die außerdem auch noch an diesem Tage Geburtstag hatte.

 

Es war ein schöner Tag Dank an alle Helfer

 

Karina Hinzmann

 

 

Trauer-Café in Zarpen

 

Sie haben einen geliebten Menschen verloren und trauern - trauern um ihn. Mit dem Gefühl der Trauer und dem Schmerz sind wir sehr oft allein.

Wir laden Sie ein sich mit Menschen, die ähnliche Situationen durchleben, auszutauschen über den Tod, die Trauer und das Leben.

 

Wir treffen uns am Freitag, 12. Oktober. das erste Mal und dann immer am 2. und 4. Freitag im Monat von 17:00 bis 18:30 Uhr im Gemeindehaus Zarpen in der Teichstraße 6.

 

Leitung:        Pastorin Martina Ulrich und Anke Schrebler

Anmeldung bitte bei:                       

Anke Schrebler,                             Tel.: 0 45 33 / 38 93

oder im Kirchenbüro,                     Tel.: 0 45 33 / 83 84

 

 

Klein Wesenberg sagt Danke

 

Unser Spielkreis benötigte dringend ein Spielgerätehaus, damit die Spielsachen der Witterung nicht so ausgesetzt sind. Weiter können die Spielsachen von Fremden nicht mehr entwendet werden. Bei diesem Vorhaben brauchten wir dringend Hilfe in Form von Sach- bzw. Geldspenden. Diese Hilfe bekamen wir auch. Wir, der Elternbeirat und natürlich auch die Erzieher des Kinderspielkreises „Knirpsenland“ sagen ein riesiges Danke an folgende Spender:

Hass & Hatje, Bad Oldesloe               180,49 € Sachspende

Malerei Schulenburg, Gr. Wesenberg  50,00 € Sachspende

Tiefbau Beuck, Reinfeld                        55,15 € Sachspende

Hans-Werner Fahnick, KI. Boden      150,00 € Sachspende

 

Ich möchte mich auch bei den Helfern für den Aufbau bedanken!

Pamela Fahnick

 

 

Im Gemeindebrief „Treffpunkt Kirche‘ August / September 2007 hatten wir um Sponsoren gebeten, welche die Stromkosten für das Anstrahlen der Klein Wesenberger Kirche übernehmen. Diese Bitte blieb nicht ungehört. Sofort meldeten sich Karl Heinz von Allwörden aus Groß Barnitz, Ingolf Ernest Buck aus Klein Wesenberg und eine weitere Spenderin, welche nicht genannt werden möchte, und sicherten die Übernahme der Stromkosten für je ein Jahr zu. Damit ist für drei Jahre bis zum Jahr 2010 gesichert, dass die Klein Wesenberger Kirche abends weithin sichtbar angestrahlt wird. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern.

 

Ihr Kirchenvorstand von Klein Wesenberg


 

 

Hamberger Orgel News: Beim Tastenritter

 

Da waren wir doch sehr erstaunt über die vielen, vielen Variationsmöglichkeiten, die beim Bau einer Orgel möglich sind.

 

Herr Maurer, Organist an der Segeberger Marienkirche, erklärte Mitgliedern des Hamberger Kirchenvorstandes, was beim Kauf der neuen Hamberger Orgel zu beachten ist. Es war ein Genuss, seinen Ausführungen zuzuhören. Dem beredten Fachmann war es gelungen, uns Laien dieses komplexe Thema näher zu bringen. Dazu griff er ordentlich in die Tasten und Register seiner Orgel.

 

Die Pfeifen, so erklärte er uns, werden über eine oder mehrere Klaviaturen (Manuale) und gegebenenfalls das Pedal angesteuert, denen die Register jeweils fest zugeordnet sind. Dabei wird der Druck auf die Taste über die Traktur mechanisch, pneumatisch oder auch elektrisch zu den Ventilen unter den Pfeifen geleitet. Herr Maurer riet uns von der elektrischen Variante ab, da dann schon bei kleinen Reparaturen der Elektriker kommen müsste und das sei ihm schon mitten im Sonntagsgottesdienst passiert.

 

Nach ausführlicher Beratung durch die Orgelfachleute Nordelbiens und des Kirchenkreises ist nun eine Ausschreibung erfolgt. Wir warten gespannt auf die Angebote.

 

Für den Hamberger Kirchenvorstand

Angelika lken

 

 

 

Dienstjubiläum von Frau Hanson

 

Sie kennen Sie von Ihren vielen Aktivitäten - aus Kirchenbüro und Gemeindebrief, vom Weihnachtsmarkt und vielen anderen Veranstaltungen von KircheAktiv und den Kirchengemeinden - unsere Frau Hanson.

 

15 Jahre steht Erika Hanson im Dienst der Kirche. Halbtags — aber ihre vielen Aufgaben sind in den paar Stunden nicht zu schaffen und deshalb hängt sie viele ehrenamtliche Stunden dran. Spannt immer wieder ihre Familie mit ein- z.B. Sohn Björn als Begleiter und jetzt Leiter der Hollandfahrt und Tochter Claudia als Verantwortliche für die Internetauftritte der beiden Kirchengemeinden.

 

Nach der Lehre zur Bürokauffrau arbeitete Frau Hanson im Büro einer Fischfabrik.

Nach Heirat, Umzug nach Klein Barnitz und der Geburt der beiden Kinder begann Frau Hanson am 1.4.1992 Ihre Tätigkeit im Kirchenbüro. Neu waren für sie nicht nur die Aufgaben, sondern auch der Umgang mit dem PC. Keine Hürde für Frau Hanson. Fünfzehn Jahre Arbeit im Kirchenbüro — 15 Jahre enge Zusammenarbeit mit Pastor Uecker. So ist es jetzt auch für Sie eine große Umstellung. Aber auch das packt Frau Hanson.

 

Hell, freundlich, übersichtlich - stolz ist sie auf das zusammen mit Volker Rieck neu gestaltete Büro. Und so wird sie uns weiter begleiten in Ihrer ruhigen, zuverlässigen, diskreten Art - und dafür sagen wir Ihr alle ganz herzlich Danke!!‘

 

Für die Kirchenvorstände Hamberge und Klein Wesenberg

Angelika Iken und Klaus-Rainer Martin


 

 

3-Kirchen-Lauf mit Flohmarkt in Zarpen am 9. September 2007 - ein Resümee

 

Zugegeben! Es hätten ein paar Besucher mehr sein können.

Mit 65 Läufern und 15 Radlern, sowie 15 Marktständen waren es doch deutlich weniger als im letzten Jahr. Lag es am Wetter oder an den vielen Parallelveranstaltungen? Nun gut, die Stimmung war trotzdem gut.

 

Es begann wieder mit einem Gottesdienst, den Pastorin Ulrich und Mitglieder des Kirchenvorstandes gestalteten.

„Unterwegs sein‘ war das Thema, auf einem für jeden Menschen eigenem Weg, so dass jeder auf seine Weise sein Ziel erreichen kann. An diese Worte sollte ich mich während meiner Laufstrecke von Zarpen bis Wesenberg erinnern, als meine Kondition nachließ.

Draußen im Kirchhof war unterdessen der Flohmarkt in vollem Gange. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Kaffee und Kuchen, gegrillte Wurst und Getränke fanden ihre Genießer. Nach dem Gottesdienst sammelten sich die Läufer, Walker und Radfahrer am Start vor dem Gemeindehaus, und um 11:30 fiel der Startschuss für alle Läufer und Walker nachdem die Radler schon gestartet waren. Die Sonne schien, und es wehte ein angenehmes Lüftchen, ideal zum Laufen. Es machte Spaß. Doch auch dann galt: vor den Preis hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt. Mit dem letzten Quäntchen Reserve erreichte ich nach 11 km den Wesenberger Kirchberg und war froh, es doch geschafft zu haben. Meine Bewunderung gilt den Läufern, die die ganze Strecke mit 25 km bewältigen konnten. Die Ausrichtung und Betreuung des sportlichen Teiles wurde vom TSV Zarpen und der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Unseren Dank dafür an dieser Stelle an alle Helfer aus allen drei Gemeinden, insbesondere an „unsere“ Brigitte Johanns, die zahlreiche Stunden Ihrer Freizeit für die Vorbereitung des Flohmarktes und des kulinarischen Angebotes des gesamten Events gewidmet hat.

 

Am Nachmittag ging es im Kirchhof fröhlich weiter mit der Reinfelder Band „Still Crazy“‚ die uns schon so oft mit ihrer Musik hervorragend unterhalten haben. Die Siegerehrung wurde wie im letzten Jahr im Rahmen eines Dank-Gottesdienstes in der Kirche abgehalten. Die Sieger und Platzierten erhiel­ten Urkunden bzw. auch die drei Kirchen in Ton, sowie reichlich Beifall aus der Gemeinde.

 

Die übrig gebliebenen Bananen (Energiefutter für Sportler) wurden im Kirchhof versteigert, und den Erlös daraus konnten wir als unseren Dank der Band überreichen. Um 18 Uhr fand das Fest seinen beschwingten Ausklang.

 

Vielen Dank an alle Helfer und Sponsoren jeder Art, ohne deren tolle Hilfe dies nicht stattgefunden hätte

 

KircheAktiv

Karina Hinzmann, Zarpen


Danke: Still Crazy

 

Ja, Musikverrückt sind sie, die fünf Freizeitmusiker aus Reinfeld, die sich vor einigen Jahren unter dem Motto „einfach spielen, was uns gefällt“ zusammen getan haben. Jazz-Standards, Rock-Klassiker und Bluesvariationen. Musik, bei der man mit muss - begeistert swingten und tanzten die Zuhörer am 09.09.2007 vor der Zarpener Kirche.

Zum dritten Mal spielte diese tolle Band über 5 Stunden zu Gunsten von KircheAktiv.

After All These Years ....

Ein herzliches Dankeschön an

Ulrike Dillig (Gesang, Gitarre, Saxophon),

Wolfgang Jessel (Keyboard, Gitarre, Gesang),

Burkard Dillig (E-Bass), Jens Andresen (Percussion)

und Peter Krebs (Schlagzeug).

 

                        Still Crazy                        Rhythm and Blues

 

Für die KircheAktiv Gruppenleitung

Angelika Iken

Aktiv-Brot: unterstützen Sie aktiv unsere Gemeinden

 

so wirbt die Bäckerei Kröger und verkauft seit Oktober 2005 das 500 g Natursauerteig – Aktiv-Brot an ihren Verkaufswagen, in Kastorf, Hamberge und in der neuen Filiale bei LidI in Reinfeld zum Preis von 2,10 €. Davon gehen 0,35 Cent als Spende an die Aktion KircheAktiv.

 

Und jetzt dieser Erfolg:

 

1.113,70 Euro übereichten Beate und Volker Kröger in Form eines großen Schecks während des Gottesdienstes am 9.9.07 in Zarpen. Ganz herzlichen Dank!

 

Liebe Leser, bitte unterstützen Sie diese großartige Aktion auch weiterhin:

Tun Sie sich und anderen gleichzeitig etwas Gutes und kaufen Sie Aktiv-Brot!

 

www.kircheaktiv.de                        www.baeckerei-kroeger.de

 

Gruppenleitung KircheAktiv

Angelika Iken

 

 

Stolze Bilanz: der zweite Drei-Kirchen-Lauf und der dritte Flohmarkt am 09.09.2007

 

Was für ein Glück: die Sonne schien und wärmte angenehm, der starke Wind ließ nach und keine Regenwolke am Himmel - Sonntagswetter für den 2. Drei-Kirchen-Lauf und den 3. Flohmarkt in Zarpen. Viele, viele Helfer haben nach Vorgaben des Initiators des Laufs, Klaus-Rainer Martin, unter der Federführung von Klaus Delfs und Brigitte Johanns mit starker Unterstützung durch Mitglieder des TSV Zarpen und der Freiwilligen Feuerwehr wieder ein tolles Fest auf die Beine gestellt. Herzlichen Dank!!!

 

„Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, weil leben heißt sich regen so klang es fröhlich in der gut besetzten Zarpener Kirche. Minne Nolze, Sabine Kühne-Kaiser, Ute Petersson-Larsson und Anke Schrebler waren im August mitgepilgert auf dem Mönchsweg und hatten den Gottesdienst gestaltet mit Anregendem, Nachdenklichem und Fröhlichem zum Thema: bewegen, sich auf den Weg machen.

 

Und das machten sich viele an diesem Sonntag: Helfer, Flohmarktbeschicker, Kirchenbesucher, Radfahrer - geleitet von Jürgen Grube auf eine 32 km lange Tour. Der Startschuss für die Läufer fiel kurz nach 11 Uhr. Torsten Matz vom TSV Zarpen und Klaus Deifs von KircheAktiv schickten 66 Läufer auf den Drei-Kirchen-Lauf. Idylle pur: es ging durch Felder, Wälder und unsere Dörfer, vorbei an der Klein Wesenberger und Hamberger Kirche. Wenn man denn die ganze lange Strecke von 25,4 km laufen wollte. Wenn nicht, war das auch kein Problem, die Freiwilligen Feuerwehren hatten wieder einen Shuttle Dienst eingerichtet.

 

Andere machten sich auf den Weg zum Bummel über den Flohmarkt oder um sich im Gemeindehaus-Cafe mit köstlichen Torten und Kuchenstücken verwöhnen zu lassen.

Einen Marathon der anderen Art lieferten Sven Kunz mit Tochter Jannika und Sohn Sören. Die drei betreuten den Würstchenstand von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr!

 

Ab 13.00 Uhr trafen die ersten Läufer wieder in Zarpen ein - Stoppuhren wurden gedrückt, Zeiten notiert, Getränke und Stärkungen verteilt - am Ziel gab es viel zu tun. Zeiten auswerten, Urkunden schreiben ... und dann gab es nach einer Andacht in der Kirche die Siegerehrung. Ein ungewöhnliches, aber sehr schönes Ereignis für Sportler und Kirchenbesucher.

 

Und wie konnte es anders sein: mit Bewegung ging es weiter -tanzen und swingen zu der fetzigen Musik der Reinfelder Band Still Crazy.

 

Das war in der Tat ein Tag, der uns bewegt hat.

 

Angelika Iken

 


 

 

Unsere Kirche ist reich – an Menschen

 

Persönliche Eindrücke von der Pilgerwanderung auf dem Mönchsweg über 342 Kilometer vom 12. bis 25. August 2007

von Glückstadt an der Elbe bis nach Burg auf Fehmarn

 

Es gäbe so manches über die Pilgerwanderung zu berichten, etwa dass wir in 14 Tagesetappen 90 Stunden auf den Beinen waren und über 440.000 Schritte gemacht haben und dabei nahezu 33.000 Kilokalorien an Energie aufwenden mussten; dass wir 27 Kirchen besichtigt haben und die Gastfreundschaft von 13 Kirchengemeinden für unsere Übernachtungen in Anspruch genommen haben; dass wir die Erfahrung machen durften, dass der Mensch eigentlich mit Wenigem auskommen kann. Insgesamt nahmen 37 Menschen an der Pilgerwanderung teil, die meisten von ihnen vier bis zehn Etappen. Sieben Pilgerinnen und Pilger gingen alle 14 Etappen von Glückstadt bis Burg mit. Einen Tag lang  begleiteten uns 18 Menschen der Paul-Gerhard-Gemeinde Kiel, an einem anderen Tag 20 Personen aus Oldenburg.

 

Doch das Eindrucksvollste für mich waren die Hilfsbereitschaft und die zahlreichen Begegnungen mit Menschen – in den Kirchengemeinden, unterwegs und in unserer Pilgergruppe. Dabei konnte man erleben: Unsere Kirche ist reich – an Menschen, die mit ihren Begabungen und mit ihrem Engagement für ihre Kirchengemeinde so unterschiedlich sind, dass sie mich an einen bunten Blumenstrauß mit Sommerblumen erinnern. Dieser Blumenstrauß ist deshalb so schön, weil er aus Blumen unterschiedlicher Farbe und Form besteht. So ist es auch mit den Menschen in unserer Kirche. In diesem Zusammenhang müssen auch Olaf Rieck und Rainer Meichsner aus Zarpen und Reinhard Dörge aus Groß Wesenberg genannt werden, die unsere Schlafsäcke und das persönliche Gepäck von einem Etappenziel zum anderen transportierten. Möglich wurde das, weil Jürgen Grube aus Zarpen dafür seinen PKW-Anhänger zur Verfügung stellte. Danke.

 

Und ein weiteres ist mir wichtig geworden: Täglich gingen wir jeden Vormittag und jeden Nachmittag bis zu einer Stunde schweigend und meditierend. Dabei zeigte sich, dass das anfangs gar nicht so einfach war. Es gab so vieles, was mich ablenkte: Der Geräuschpegel der Umgebung, der Asphalt unter den Füßen, die Menschen um mich herum. Erst nach Tagen war ich in der Lage, das alles nicht mehr wahrzunehmen, in mich hinein zu horchen und mich auf einen Gedanken zu konzentrieren, etwa auf die Frage: Wer bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich.

 

Schließlich wurde mir in diesen 14 Tagen ein Drittes wichtig: Die Zwiesprache mit Gott. Jede Tagesetappe begannen wir in der jeweiligen Kirche mit einer kurzen Morgenandacht. Niemals begaben wir uns ohne Reisesegen auf den Weg. Und jeder Tag schloss in der gastgebenden Kirche mit einer Abendandacht. Dabei hatte jeder von uns Pilgern die Gelegenheit, das zu sagen, wofür er an diesem zurückliegenden Tag zu danken hatte, und was ihn bedrückt.

 

Alles in allem war die Pilgerwanderung für jeden der dabei war, eine persönliche Bereicherung.

 

Klaus-Rainer Martin

 

 

Flohmarkt in Zarpen

 

Över‘n Flohmarkt gahn.

 

Rund üm de Kark wär bannig veel los, an düssen Sünndag, den 9. September. So bummelig 15 Stänn mit al so‘n Tüdelkrom stünnen dor. Mit mien Enkel Steffen heff ik mi dat mol ankeken. Du leeve Tied, wat dat doch för veele oole Soken gift. An de een Siet wär so‘n groten Stand upbuut. Pött un Pan nun Glös un Vasen un noch veel, veel mehr. „Ohaoha, dor häst du jo allerhand tosommen sammelt“, segg ik to de Fru achter den Stand.

„1k glöv, wenn ik up‘n Böhn bi mi mol allens utrüm, kümmt Ok bannig veel tosommen.“ – „Jo, wenn ik dat bi mi moken dä, wär dat Ok so“, seggt se. „Dit sünd nich mien Soken, dit hebbt de Lüüd spennt för de Kark. Un kiek mol up de anner Siet, dor steiht mien Mann, de hätt noch een grötteren Stand as ick.“ Jo, wohrhaftig, dor wär noch mehr vun de olen Soken to sehn. Mit goode Wünschen för den Verkoop güngen wi to den nächsten Stand. Hier wär‘n nix as Böker. För allens, wat du di dinken kannst, geevdat‘n Book.Wi hebbttohusoksoveel, denk ikso bi mi.“Söök di man wat ut, villicht is dor wat mang för dien Enkel“, seggt de Verköpersch. Wi hebbt ok ‘n Book för Steffen funnen: Bernard un Bianka. As ik frag, wat dat kosten schull, seggt se ik will dor nix för hebben. Du kannst jo een lütte Spend in dat Swien doon.“ Dat hebbt wi Ok, un denn geev dat erst mol wat för‘n Lief. Wi hebbt uns bi Wust un Koken ‘n lütt bitten verhalt vun al dat kieken un lopen. Laterhen stünn in de LN, dat dor 111,70 Euro tosomen komen sünd. Dat is doch wat. Dor künnt sik doch all över frein, de dor mitmokt un veel Tied un Arbeit dorvun hat hebbt. Wi all tohop künnt uns mit ‘n lütte Spend dorför bedanken un in´n Klenner för‘t nächste Joahr een Krüz moken. Dorbi fallt mi in: ick wull doch all lang de oole Schuuvlaad uprümen. Denn atschüß, bitto‘n nächsten mol.

 

Bärbel Grewe


 

 

Liebe Gemeindebriefleser,

 

Herbst ist es geworden. Nach einem verregneten und kühlen Sommer nun doch noch einmal die Sonne wärmend auf der Haut fühlen, sich noch einmal bei einem Spaziergang durch den Wald, der sich bunt zu färben beginnt, an ihren Strahlen erfreuen. Leise raschelnd fallen die Blatter von den Bäumen und Sträuchern. Wir spüren, wie die Natur unwiederbringlich ihrem Ende entgegen geht. Nur eine kurze Zeit noch, dann werden die letzten schönen Tage vorüber sein. Nebel, Grau, nasskaltes Nieselwetter werden dann vorherrschen. Auch unsere Gefühle werden gehalten, werden von der Düsternis, die uns von außen umgibt. Wir können ihr nicht entfliehen, haben manchmal die Angst, als wolle sie sich unserer ganz und gar bemächtigen.

 

Gedanken von Endlichkeit und Tod stellen sich ein, kehren immer wieder, lassen sich nicht vertreiben. Sie passen in diese Zeit, da alles dem Ende zustrebt. Volkstrauertag, Totensonntag, die Tage, die in besonderer Weise zum Nachdenken über den Tod anregen sollen, werden am Ende des Kirchenjahres begangen. Und es ist gut, dass wir des Todes, der Vergänglichkeit gedenken sollen, dass wir ihnen einen Stellenwert im Leben zumessen. Denn der Tod ist nun einmal Wirklichkeit, doch wir möchten ihn am liebsten aus unserem Leben ausschließen. Das aber gibt ihm die Macht über uns. Denn tief im Inneren weiß unsere Seele, dass er unweigerlich kommen wird - auch zu uns, aber zugleich weigert sich der Verstand, dieses zu akzeptieren. Nur in der Anerkenntnis des Todes werden wir bewusst und zufrieden leben können. In der Bibel, im 90. Psalm heißt es: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“

 

Klug werden, wenn wir das Sterben mit in unser Leben einbeziehen. Wie schwer ist das doch. Aber wir sind nicht alleine gelassen in unseren Gedanken, auch wenn wir glaubten, mit dem Tode sei alles vorbei. Der Tod ist das Ende irdischen Lebens, gewiss, aber er ist nicht das Ende. Der Dichter Rainer Maria Rilke hat es so formuliert:

 

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmel ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde:

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

Eine besinnliche Zeit wünscht Ihnen Zeit wünscht Ihnen

Ihr

Dietmar Sprung, Pastor