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Verein zur Förderung der Kirchensanierung in Klein Wesenberg (Kirchenbauverein) gegründet
Eingestellt am: 29.11.2011

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18.12.2009: Kindergarten bekommt Alarmanla


Philip (6), Kjell (5) und Till (4) schauen, wie Gunnar Beitel (33) die Außenalarmierung installiert (Foto Konerding)

Kindergarten bekommt Alarmanlage

 

Klein Wesenberg ImKindergarten Klein Wesenberg wird es schlagartig mucksmäuschenstill. Als Gunnar Beitel die Bohrmaschine anlässt, vergessen die Jungen und Mädchen im Alter zwischen drei und sechs Jahren ihr Spielzeug und schauen gebannt, wie der Sicherheitstechniker die Einschaltvorrichtung an der Wand montiert. Nach mehreren Einbrüchen, zuletzt wurden den Kindern kurz vor Nikolaus Weihnachtsgeschenke und Naschkram gestohlen, bekam der Kindergarten Sterntaler gestern endlich eine Alarmanlage.

 

„Unsere Büroangestellte Angela Dörp hat davon gehört und sich gedacht, da muss man doch helfen“, sagt Frank Kröning, Betriebsleiter bei Hansa Alarm aus Lübeck, dessen Firma dem Kiga eine Funkalarmanlage im Wert von rund 3700 Euro spendete. Das Lübecker Wachunternehmen übernimmt zudem die Aufschaltungskosten- Kosten von 26 Euro pro Monat für ein Jahr.„Wir haben schon lange über eine Alarmanlage nachgedacht, aber immer ist es letztlich an der Finanzierung gescheitert“, sagt Kita-Leiterin Susanne Kütbach. „Das ist wirklich eine große Freude.“ Denn ein Einbruch mache nicht nur eineMenge Arbeit, sondern „auch ein unwohles Gefühl“.

 

Doch Langfinger haben ab sofort im Kindergarten schlechte Karten. Sobald jemand unerlaubt in das Gebäude am Ortsrand eindringt, ertönt ein lautes Heulen, und ein Alarm wird an das Wachunternehmen weitergeleitet, das dann die Polizei verständigt. „Für dieses Täterklientel müsste es eigentlich schon reichen, wenn sie die Alarmanlage sehen“, glaubt Kröning. „Ansonsten verschreckt sie der Lärm.“ Die Geschenke sollten im Kindergarten jetzt also sicher sein.Denn davon gibt es nach dem Diebstahl – dank zahlreicher Sachspenden – wieder eine ganze Menge. „Die bringt heute bei der Weihnachtsfeier das Christkind“, kündigt Kütbach an und ergänzt: „Wir haben jetzt hoffentlich für alle Ewigkeit Ruhe und friedvolles Spielen“. juk

 

aus: „Lübecker Nachrichten“ vom 18.12.2009 (Seite 11)