
 Hubertus Neuschäffer
Schlösser – Herrenhäuser
in Südholstein
Kapitel 19 (Seite 234 – 246):
Trenthorst und Wulmenau
Weidlich Verlag Würzburg
1987 (2. Auflage)
ISBN 3803513073
Aus dem Text:
Trenthorst gehört zu den sogenannten Lübschen Gütern. Es bekam im Lauf der Geschichte ebenso die rechtliche Qualität eines eines adligen Gutes. Mit der Geschichte des ebenfalls adligen Gutes Wulmenau ist Trenthorst so eng verknüpft, dass diese beiden Güter zumeist im Zusammenhang genannt worden sind. Auch heute gehören sie zusammen. Beide Güter liegen in der Endmoränenlandschaft ostwärts von Bad Oldesloe, unmittelbar an der Grenze des Kreises Herzogtum Lauenburg. In der Nähe des Hofes Trenthorst lag einst ein dichter Wald, der Ottenbusch. In diesem soll in früherer Zeit eine Burg gelegen haben.
Trenthorst wird einst am Rande eines weitaus größeren Waldes gelegen haben, denn der Name verweist auf einen Forst. Ob der Name Wulmenau von dem Wort Wolf abzuleiten ist, also Wolfsort bedeuet, bleibt Vermutung.
Besitzer des Gutes Trenthorst:
14. Jhdt. v. Krummesse (Wulmenau)
14. Jhdt. v. Wesenberg (Trenthorst)
1372 Boytin
noch 1372 Bischof v. Lübeck
1529 Schulte
1532 Meyer
1555 v. Stiten
1587 v, Wetken
1745 v. König
1754 Clasen, Nöhring
1778 v. Rumohr
1837 Poel
1911 Thörl
1928 Bölck
1936 Reemtsma
1955 Max Planck Gesellschaft (ab 1974 verpachtet an die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)).
weitere Informationen über das Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (Institut für ökologischen Landbau) erhalten sie unter:
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